Häschen und gefüllte Schnecken – Leckereien aus Quark-Öl-Teig

Bald ist schon wieder Ostern und was passt da besonders gut auf den Ostertisch? Natürlich kleine süße Osterhäschen zum Naschen 🙂 Diese Häschen haben bei uns schon eine lange Tradition, denn als ich noch klein war kaufte meine Mutter diese Häschen jedes Jahr in einer der letzten richtigen Bäckereien bei uns auf dem Dorf. Irgendwann wohnten wir nicht mehr am Dorf und fuhren trotzdem extra dorthin um die leckeren Häschen zu besorgen. Aber ein paar Jahre später wurden sie gar nicht mehr gebacken. Da war meine Enttäuschung groß! Nun versuche ich mich also selbst jedes Jahr an den Osterhäschen. Letztes Jahr habe ich euch eine Variante aus Hefeteig gefüllt mit einer Pistazien-Marzipan-Füllung gezeigt KLICK. Und dieses Jahr habe ich mich für eine Variante aus Quark-Öl-Teig entschieden. Der Quark-Öl-Teig eignet sich ganz wunderbar, wenn ihr nicht ganz so viel Zeit habt (da er nicht wie Hefeteig einige Stunden gehen muss) und trotzdem etwas Leckeres auf den Ostertisch stellen wollt. Lasst euch dch von euren Kleinen beim Ausstechen helfen, sie werden scherlich ihren Spaß dabei haben. Und da mir nur die Hasen zu einfach war, habe ich die zweite Hälfte des Teiges mit einer leckeren Quark-Apfel-Füllung gefült und zu Schnecken aufgerollt – mmmhhh superlecker und saftig! Jetzt geht’s los mit dem

Schnecken und Hasen aus Quark-Öl-Teig

Quark-Öl-Teig

Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Quark (Magerquark oder 20 %)
  • 120 ml neutrales Öl (zB Sonnenblumenöl)
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Ei

Schnecken und Hasen aus Quark-Öl-Teig

Zubereitung:

  1. Zunächst die flüssigen Zutaten, Quark, Öl und Ei, in einer Schüssel verrühren.
  2. Zucker, Salz, Zitronenabrieb, Mehl und Backpulver zur Quarkmischung dazu geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten (evtl. mit den Händen nochmals durchkneten).  Damit ist der Teig auch schon fertig.

Quark-Öl Hasen

Zubereitung der Hasen:

  • Eigelb
  • 50g Butter
  • Zucker

Quark-Öl Hasen

  1.  Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Hälfte des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen, Hasen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Eigelb mit etwas Wasser glatt rühren und die ausgestochenen Hasen mit Ei bestreichen. 15 – 18 Minuten goldbraun backen.
  2. Butter schmelzen, die noch warmen Hasen damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Quark-Apfel-Schnecken

Zubereitung der Apfel-Quark-Schnecken:

  • 100g Quark
  • 1 Apfel
  • 2 EL Puddingpulver Vanille
  • 2 EL Zucker
  • 1 Eigelb

Quark-Apfel-Schnecken

  1. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Quark, Puddingpulver und Zucker verrühren.
  3. Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Die zweite Hälfte des Teiges zu einem Rechteck ausrollen und mit der Quarkmasse bestreichen. Die Äpfelscheiben darauf verteilen. Den Teig in Streifen schneiden und zu Schnecken aufrollen. Schnecken in eine mit Backpapier ausgelegte Backform stellen und mit Eigelb bestreichen.
  5. Schnecken ca. 25 Minuten im Ofen backen. Ich habe sie danach gleich mit Karamellsoße begossen. Ein Rezept dafür findet ihr HIER.

Quark-Apfel-Schnecken

Ihr sucht noch nach anderen Inspirationen für den Ostertisch? Wie wäre es mit Carrotcake-Cupcakes oder einer Himbeer-Quark-Torte?

Lasst es euch gut gehen.

Eure Nina

 

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Einen Schokostart ins neue Jahr: Schokomuffins mit zwei Toppings

Der erste Post im neuen Jahr wird mal wieder so richtig schokoladig, jawohl, denn das kann bei diesem grauen Regenwetter ja nie schaden: schokoladigste Schokomuffins habe ich euch mitgebracht und das auch noch mit zwei verschiedenen Toppings. Zuerst gab es die leckeren Muffins nämlich zu meinem Geburtstag mit einer Kokos-Frischäse-Haube und da ich einige der Muffins noch eingefroren hatte, gab es den Rest mit einer Schoko-Glasur und Espresso Crème. Die Muffins eignen sich sehr gut zum Einfrieren und bei spontanem Besuch werden sie einfach bei Zimmertemperatur aufgetaut und mit einem neuen Topping versehen – genial! Ich liebe es ja auf alles vorbereitet zu sein (was natürlich sowieso nie klappt 😉 ), daher habe ich immer Gebäck im Gefrierschrank. Wer weiß, wer heute noch zu Besuch kommt? Hier geht’s weiter zum Schokoglück:

Schokomuffins

Schokomuffins

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 180g Zucker
  • 100g Butter
  • 2 Eier
  • 200ml Joghurt
  • 100g Zartbitterschokolade

Schokomuffins mit Espresso-Crème 2

Zubereitung:

  1. Heizt den Ofen auf 200°C vor und Fettet eine Muffinform ein oder stattet sie mit Muffinförmchen aus.
  2. Die Schokolade grob hacken und die Hälfte mit der Butter schmelzen lassen. Den Zucker dazugeben und gut verrühren. Etwas abkühlen lassen.
  3. Die Eier zur abgekühlten Schoko-Butter geben und gut verrühren. Danach den Joghurt zugeben.
  4. In einer Schüssel das Mehl, Backpulver, Kakaopulver, Natron und Salz vermischen. Die Schokoladenmischung dazugeben und unterheben. Zum Schluss die restliche, gehackte Schokolade unterheben.
  5. Teig in die Muffinformen füllen (ca. 2/3 voll) und für ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen.

Schokomuffins mit Kokos-Frosting

Zutaten Kokos-Frosting:

  • 100g Puderzucker
  • 200g Frischkäse
  • 50g Kokosraspel

Zubereitung:

Frischkäse, Kokosraspel und Puderzucker zu einer cremigen Masse verrühren. Ca. eine halbe Stunde kalt stellen und dann mit einem Sppritzbeutel auf die Muffins spritzen. Nach Belieben verzieren.

Espresso-Crème

Zutaten Schoko-Glasur und Espresso-Crème:

(Aus der Sweet Dreams, November/Dezember 2015, S. 29)

  • 50g Sahne
  • 1 EL Kaffeelikör
  • 85g Zartbitterschokolade
  • 1 TL Butter
  • 200g Frischkäse
  • 1/2 TL Instant-Espresso-Pulver
  • 200g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Sahne und Likör in einem Topf erwärmen. Die Schokolade hacken und mit der Butter einrühren. Leicht abkühlen lassen und auf die Muffins streichen. Trocknen lassen!
  2. Den Frischkäse aufschlagen. Espresso-Pulver durch ein feines Sieb streichen und mit Puderzucker mischen. Nach und nach unter den Frischkäse schlagen. Crème etwas kühl stellen.
  3. Mit Spritzbeutel auf die Muffins spritzen.

Schokomuffins mit Espresso-Crème 3

Friert ihr auch manchmal Gebäck ein, um auf Besuch vorbereitet zu sein? Was eignet sich da besonders gut?

Lasst es euch schmecken.

Eure Nina

Grundrezept Cake Pops – Der Hit für jede (Silvester-)Party

Ich hoffe ihr hattet alle schöne, erholsame Weihnachtsfeiertage und die Festtagsleckereien sind mittlerweile schon wieder verdaut?! Gut so, denn der Countdown zum Ende des Jahres hat ja schon wieder begonnen und damit vielleicht auch die Vorbereitungen für die Silvester-Party. Wie wäre es da mit ein paar Cake Pops zum Eindruck schinden? Der Trend mit den Cake Pops ist zwar schon längst wieder vorbei, aber trotzdem sind die kleinen Kuchen am Stiel zum Mitbringen und auf jeder Party ein totaler Hit. Sie sind so wunderbar variabel zu dekorieren und geschmacklich bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Als ich das allererste Mal Cake Pops gemacht habe, fand ich es schon recht aufwendig und zeitintensiv, aber mit ein bisschen Übung und genug Vorlaufzeit sind die kleinen Kuchen supereinfach zu machen. Dieses Basisrezept schmeckt pur, lässt sich aber auch einfach abwandeln und aufpeppen. Diesmal habe ich ein wenig Kokossirup zum Teig gegeben und für eine Black ’n White Party mit Mohn, weißer Schokolade und Kokosraspeln dekoriert. Sind die nicht fast zu hübsch zum vernaschen?

Grundrezept Cake Pops

Cake Pops mit Kokos ©SCHOKOLASTIG

Zutaten Kuchen (für ca. 25 Cake Pops):

  • 125g Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 250g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 125ml Milch
  • evtl. 2 EL Kokossirup oder anderes

Zutaten für das Frosting:

  • 40g weiche Butter
  • 150g Crème fraîche
  • 110g Puderzucker
  • 1/2 Flasche Butter-Vanille-Aroma

Zum Dekorieren:

  • Kuvertüre nach Wahl
  • Kokosraspel, gemahlener Mohn oder Zuckerstreusel

Cake Pops mit Kokos2©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Die Zutaten für den Rührteig bereitstellen, sie sollten Raumtemperatur haben.
  2. Butter mit dem Rührgerät in einer Schüssel schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker und Eier hinzugeben. Die Masse so lange rühren, bis sie schön cremig ist.
  3. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und gesiebt über die Masse geben. Dann die Milch hinzugeben und alles gut verrühren.
  4. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform füllen. Bei 180°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Anschließend den Kuchen zum Auskühlen auf ein Backgitter stürzen.Cake Pops mit Kokos3©SCHOKOLASTIG
  5. Für das Frosting die Butter und Crème Fraîche mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, Puderzucker und das Buttervanille-Aroma hinzugeben und alles gut verrühren.
  6. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, von Hand fein zerbröseln, nach und nach mit dem Frosting verkneten. Wichtig! Gebt nur so viel von der Frosting-Masse hinzu, bis sich der Teig gut formen lässt! (je trockener der Kuchen ist, desto mehr Frosting-Masse wird benötigt).
  7. Aus dem Teig etwa tischtennisballgroße Kugeln formen (ca. 30 g Teigmasse je Kugel). Die Kugeln auf ein mit Backpapier oder Alufolie belegtes Blech legen und dann für 20 Minuten kühlen (Balkon oder Kühlschrank).
  8. Die Schokoladenglasur schmelzen und die Stiele bereit legen. Die Stäbchen ca. 1 cm in die flüssige Schokoglasur tauchen und dann bis zur Hälfte in die Kugel stecken, dann nochmals 5 Min. kühl stellen.
  9. In Zwischenzeit die Dekoration z.B. Streusel bereits stellen.Cake Pops mit Kokos4©SCHOKOLASTIG
  10. Um die Cake-Pops zu trocknen, eignet sich am besten ein Stück Styropor oder stecht Löcher in eine Schachtel.
    Die Kugeln nun vorsichtig in die flüssige Schokoladenglasur tauchen und darin drehen, bis die Teigmasse vollständig bedeckt ist. Am besten eignet sich ein tiefes Gefäß, welches man schräg hält. Die Kugeln darin langsam drehen, dann aus der Glasur nehmen und die überflüssige Schokolade abtropfen lassen. Anschließend mit Streuseln verzieren. Die fertigen Cake Pops zum Trocknen in das Styropor stecken.

Cake Pops mit Kokos©SCHOKOLASTIG

Und jetzt auf zu Freunden oder einfach genüsslich selbst verspeisen 😉 Was sind eure Silvesterpläne? Wir werden das neue Jahr gemütlich mit ein paar Freunden an der Ostsee verbringen, schön warm eingepackt und mit vielen Spielen im Gepäck.

Viel Spaß beim backen und rutscht gut ins neue Jahr!

Eure Nina

„Gesunde“ Kürbismuffins – Das orange Gemüse lebe hoch!

Halloween ist bereits vorbei, aber die Kürbis-Zeit ist weiterhin in vollem Gange. Meinen ersten Kürbiskuchen habe ich wohl vor zwei Jahren gebacken und seitdem bin ich ein absoluter Kürbis-Gebäck-Fan in allen möglichen Arten! Dieses Gemüse ist einfach so vielfältig und lecker, ein Glück, dass es endlich so ausgiebig den Weg in die deutsche Küche gefunden hat. Ich habe das Internet und viele Backbücher durchstöbert und dabei ist mir besonders ein Rezept ins Auge gestochen, bei dem außer dem Kürbis auch noch ausschließlich Dinkelmehl verwendet wurde und dachte mir „Das muss ich nachbacken!“. Dinkelmehl ist nämlich eine gesündere Mehlart als Weizenmehl und viel besser verträglich. Es enthält mehr und höherwertiges Eiweiß, mehr Vitamine – A1, B1, B2, D, E –, hat einen höheren Mineralstoffgehalt, vor allem Zink, Selen und Kupfer sowie einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, besonders Ölsäure (Mehr dazu KLICK). Gut, also gibts heute mal Gesundes, das zudem noch wahnsinnig lecker schmeckt:

Kürbismuffins

(nach einem Rezept von hellopippa)

Kürbismuffins1 ©SCHOKOLASTIG

Zutaten:
(für etwa 15 Muffins)

  • 400g Kürbis gekocht
  • 300g Dinkelmehl
  • 100g geriebene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 40ml neutrales Öl
  • 3 Eier
  • 175g Süßungsmittel nach Wahl (brauner Zucker/Agavensüße/Birkenzucker/..)
  • ca. 2 TL Zimt, 1/4 TL Muskatnuss, 2 TL Kakao, Ingwerpulver etc

Kürbismuffins2 ©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Zuerst müsst ihr ein Kürbismus herstellen: Dazu den Kürbis enthöhlen, klein schneiden und ca. 15 Minuten lang weich kochen (Vorsicht: falls ihr keinen Hokkaido Kürbis verwendet, müsst ihr den Kürbis vorher schälen!) . Das Wasser abgießen (ein wenig davon auffangen) und mit einem Pürierstab fein pürieren. Um ein geschmeidiges Püree zu bekommen müsst ihr eventuell etwas von dem Kürbiswasser dazufügen. Das Püree etwas auskühlen lassen.

    Tipp: Falls ihr mehr Kürbismus hergestellt habt als ihr benötigt, friert den Rest doch einfach in einem Gefrierbeutel ein und verwendet es für ein anderes Rezept.

  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf ca. 190 Grad vorheizen.
  3. Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Nüsse, Backpulver, Süßungsmittel und Gewürze) miteinander vermischen.Kürbismuffins3 ©SCHOKOLASTIG
  4. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Eidotter mit dem Öl und dem Kürbispüree gut vermixen.
  5. Die trockenen Zutaten zu der Ei-Kürbis-Mischung geben, langsam verrühren und am Schluss den geschlagenen Eischnee vorsichtig unterheben.
  6. Kleidet eine Muffinform mit Muffinförmchen aus und füllt den Teig ein (es ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit 😉 ). Im Ofen etwa 20 Minuten lang backen. Haben die Muffins eine leichte Bräunung, und bleibt bei der Stäbchenprobe nichts mehr am Stab kleben, sind sie fertig.
  7. Danach könnt ihr sie noch nach Belieben dekorieren und genießen – ich finde gekühlt am nächsten Tag schmecken sie nochmal besser!

Kürbismuffins4 ©SCHOKOLASTIG

Kürbismuffins5 ©SCHOKOLASTIG

Kürbismuffins6 ©SCHOKOLASTIG

Bald gibt es noch mehr Kürbisgebäck, denn es ist einfach sooo lecker! 🙂

Lasst es euch schmecken,

eure Nina

Geburtstags-Kuchen-Orgie die letzte: Lemon-Meringue-Pie

Jetzt kommt endlich der dritte und letzte Teil meiner Geurtstagsserie für meinen Liebsten und zwar ein Lemon-Meringue-Pie, den ich noch Sonntag Abend für ihn zum Mitnehmen in die Arbeit gebacken habe, schließlich wollen die lieben Kollegen ja auch immer was von einem Geburtstag haben 😉 Da ich ja noch Lemon Curd von der Mohn-Zitronen-Rolle übrig hatte (für das Rezept klicke HIER), wollte ich dieses unbedingt verwenden. Und was passt perfekt zu Zitronen? Jawohl, zuckersüßes Baiser! Mmmmhhh, es kracht, wenn man reinbeißt und zuerst ist es supersüß, dann kommt der saure Geschmack der Zitronen und unten noch ein schön knuspriger Mürbteig – köstlich! Und vor allem sieht Baiser ja auch immer so zauberhaft aus, nicht wahr? Also ich hätte nichts gegen ein weiteres zitroniges Süß… (Leider musste ich die meisten Bilder Abends machen, daher etwas dunkel)

©SCHOKOLASTIG

Lemon-Meringue-Pie

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 225g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Zucker
  • 150g Butter
  • 3-4 EL kaltes Wasser
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

SCHOKOLASTIG

Für das Lemon Curd:

Das Lemon Curd könnt ihr auch mit etwas Quark + Crème fraîche strecken, wem es pur etwas zu sauer-süß ist 😉

  • Saft von 3 Zitronen (etwa 150ml)
  • 150g Zucker
  • 100ml Wasser
  • Abrieb von 2 Zitronen
  • 3 Eigelb
  • 1EL Speisestärke
  • 30g Butter

Übrigens könnt ihr das Curd ganz einfach mit einer Frucht eurer Wahl austauschen und erhaltet somit Blaubeer Curd, Limetten Curd, Orangen Curd oder was euch sonst so einfällt! 😉

Für die Meringue-Haube:

  • 4 Eiweiß
  • 150g Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Mürbteig in einer Schüssel Mehl, Salz, Zucker, Zitronenschale und kalte Butter verkneten bis sich ein krümeliger Teig bildet, dann das Wasser darübersprenkeln und weiterkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Backofen auf 200°C vorheizen. In der Zwischenzeit das Lemon Curd zubereiten falls noch nicht geschehen: Hierfür Wasser, Zucker, Zitronensaft und Abrieb einer Zitrone in einen Topf geben und erhitzen. Speisestärke mit Wasser anrühren und sobald der Zucker vollständig aufgelöst ist, Speisestärke unterrühren. Eigelbe vermengen und unter ständigem Rühren in die Masse geben (darf nicht zu heiß sein, sonst bekommt ihr Rührei…), weiterrühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis alles sehr stark eingedickt ist. Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.

SCHOKOLASTIG

  1. Nun den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Sprinform/Tarteform damit auskleiden. Einige Male mit einer Gabel einstechen und ca. 10-15 Minuten im Ofen vorbacken.
  2. Ofentemperatur auf 150°C reduzieren. Das Lemon Curd in den vorgebackenen Teig gießen.
  3. Das Eiweiß steif schlagen, Zucker unter Rühren einrieseln lassen und den Eischnee mit einer Stern-Spritztülle auf den Kuchen spritzen. Ca. 40 Minuten im Ofen backen, dann abkühlen lassen und am besten gekühlt servieren.

SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

P.S.: Ihr steht auf Zitronen? Dann probiert doch auch mal diese Zitronen-Mohn-Rolle 😉

 

Kokos-Limetten Gugl oder Karibikfeeling als Kuchengenuss

Es ist heiß, die Sonne scheint und treibt uns Schweißperlen auf die Stirn. Am liebsten möchte man sich überhaupt nicht mehr bewegen, geschweige denn in der Küche neben einem heißen Ofen stehen… aber manchmal kann man es sich ja einfach nicht aussuchen, wenn die Liebsten Geburtstag haben. Also stellte ich mich eines Nachts doch noch in die Küche und habe diesen karibischen Traum von Kuchen gezaubert, um ihn 500km weit zu meiner Mutter zum Geburtstag zu transportieren. Dank Klimaanlage im Auto hat er das auch wunderbar überlebt und sorgte für das gewünschte „Ah“ und „Oh“, „lecker“ und „erfrischend“. Also selbst wenn man bei der Zubereitung vielleicht kurz ins Schwitzen kommt, eignet sich dieser Kuchen auch bei fast 40°C noch als süßes Kuchenglück mit Urlaubsfeeling. Und Kokos geht für mich ja irgendwie immer 🙂

Kokos-Limetten Kuchen

Kokos-Limetten Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Zutaten:

  • 100g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3Eier
  • 100ml Kokosmilch
  • 185g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 40g Kokosflocken
  • 2 Bio-Limetten
  • 100g Puderzucker

Kokos-Limetten Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

1. Heizt den Ofen auf 180°C vor und fettet eine Form ein oder legt sie mit Backpapier aus.

2. Zunächst schlagt ihr die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker sowie dem Salz cremig und gebt nach und nach die Eier zu. Jedes Ei solltet ihr ca. eine halbe Minute unter die Masse rühren. Danach die Kokosmilch zufügen und rührt weiter. Dann den Saft einer Limette hinzugeben.

3. Gebt nun das Mehl, das Backpulver und 40g Kokosflocken dazu und hebt alles gut unter.

4.  Den Teig nun in die Form geben und den Kuchen für ca. 50 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen!).

5. Lasst den Kuchen gut auskühlen.

6. Rührt aus dem restlichen Limettensaft und dem Puderzucker einen dickflüssigen Guss an und gebt ihn über den ausgekühlten Kuchen.

Kokos-Limetten Kuchen ©SCHOKOLASTIG
Lasst euch von diesem karibischen Traum erfrischen!

Eure Nina

 

Träuble-Träumchen mit Baiser für eine hungrige Studentenmeute

Nein, ich komme nicht aus Schwaben, aber „Träuble“ klingt doch einfach so viel süßer als „Johannisbeeren“, hihi, und das ist dieser leckere Kuchen ja auch. Also eigentlich ist es im Moment ja viel zu heiß zum backen, aber da ein langer samstägiger Projekttag an der Uni ansteht und jeder etwas fürs Buffet mitnehmen sollte, war natürlich klar, dass ich etwas Süßes backen muss. Also stand ich heute in der Küche, rührte Teig, entstielte die Beeren, schlug Baiser und war schon nach kurzer Zeit schweißgebadet. Die Anstrengung war aber nach dem glücklichen Gelingen und dem Probieren eines der sauer-süßen Stücken gleich wieder vergessen – es ist sozusagen ein Träuble-Träumchen geworden 🙂 Und da ich zufälligerweise bei ullatrullabacktundbastelt auch noch auf das Bogevent „Pink, pink, pink sind alle meine Törtchen“ gestoßen bin, spendiere ich ihr einen Träuble-Traum:

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Träublekuchen mit Baiser

Zutaten für ein Blech:

Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 200g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Johannisbeer-Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 150g Puderzucker
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 500g Johannisbeeren

Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr aus den Teigzutaten rasch einen Mürbteig her (am besten mit den Händen kneten) und ab damit in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten.

2. Währenddessen könnt ihr schon mal den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech bereitstellen.

3. Nach der Kühlzeit den Teig herausnehmen und backblechgroß ausrollen. Bei mir war das mit dem Mürbteig nicht ganz so einfach, am besten klappte es den Teig direkt auf Backpapier auszurollen und dann auf das Backblech zu heben. Ein paar mal mit einer Gabel einstechen und im Ofen 15 Minuten vorbacken.

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

4. Teig herausnehmen und Ofen auf 120°C runterdrehen.

5. Die Johannisbeeren waschen und vorsichtig von den Rispen streifen, mit ca. 2 Esslöffeln der Haselnüsse mischen.

6. Das Eiweiß mit dem Salz schlagen, nach und nach den Zucker zugeben und ganz steif schlagen. Die gemahlenen Haselnüsse und die Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Die Masse auf den Teig streichen und in den Ofen stellen. Für ca. 90 Minuten trocknen lassen (dabei immer wieder nachschaue, dass das Baiser nicht zu braun wird). Am Ende sollte es außen knusprig und innen weich sein.

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Und hier das Banner zum Backevent. Schaut doch mal vorbei bei:

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Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

P.S.: Lust auf mehr sauer-süße Baiser Kuchen? Schaut mal bei meiner Rhabarbertarte rein KLICK.