Geburtstags-Kuchen-Orgie Teil 1: Walnuss-Espresso-Törtchen

Es ist ja schon wieder einige Wochen her, aber ich bin noch gar nicht dazu gekommen euch all die Leckereien zu präsentieren, die ich für meinen Liebsten zum Geburtstag gezaubert habe! Es waren nämlich sage und schreibe vier verschiedene Kuchen bzw. Muffins. Jawohl, so gut geht’s dem Mann hier 😉 Also fangen wir nun mal vorne an und zwar gab es um Punkt 12 Uhr mit den Geschenken und Sekt dieses herbe, nussige Walnuss-Espresso-Törtchen in Herzform ❤ Diese Torte hatte sich der Liebste schon länger gewünscht, aber da ich es immer nicht so cremig, nussig und herb mag, kam ich noch nicht dazu… Aber am Geburtstag geht es natürlich nach seinen Wünschen.
Ich habe zwei wunderhünsche Herzformen Zuhause, die dabei endlich mal zum Einsatz kamen. Dafür habe ich nur die Hälfte des Teigs zubereitet, diese auf die beiden Herzformen aufgeteilt und dann jeweils durchgeschnitten. Aus drei Böden habe ich das Törtchen gemacht und aus dem vierten sozusagen einen kleinen Probekuchen.

Herzformen und Backbuch

Walnuss-Espresso-Törtchen

nach einem Rezept von Marian Keyes aus dem Buch „Glück ist backbar“

Walnuss-Espresso-Törtchen

Zutaten:

Für den Kuchen:

  • 50g Butter
  • 80ml Vollmilch
  • 1 Tasse Espresso, abgekühlt
  • 2 Eier
  • 225g feinster Zucker
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 100g Walnüsse, gehackt
  • 250g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver

Für die Creme (ich habe statt der Buttercreme, wie sie im Buch steht, eine Mascarpone-Quark-Creme gemacht):

  • ca. 1 EL abgekühlter Espresso (sehr stark)
  • 125g Mascarpone
  • 50g Quark
  • etwas Puderzucker
  • einige Walnusshälften zum Garnieren

Walnuss-Espresso-Törtchen

Zubereitung:

  1. Heizt euren Ofen auf 180°C vor und fettet 2 Springformen gut ein (oder mit Backpapier auslegen).
  2. Schmelzt die Butter und rührt die Milch sowie den Espresso ein.
  3. In einer Schüssel schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig und fügt den Butter-Espresso-Mix sowie das Sonnenblumenöl zu.
  4. Die gehackten Walnüsse ebenfalls dazugeben und Mehl mit Backpulver hineinsieben und unterheben.
  5. Den Teig auf die beiden Formen verteilen und ca. 25 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe!). Gut auskühlen lassen.
  6. Für die Creme mischt ihr den gekühlten Espresso mit der Mascarpone, dem Quark und dem Puderzucker und rührt alles schön cremig.
  7. Wenn die Böden gut ausgekühlt sind, dann könnt ihr sie entweder nochmal durchschneiden oder einfach so verwenden. Streicht die Hälfte der Creme auf den einen Boden und setzt den anderen darauf, dann die restliche Creme rundherum verteilen und mit den Walnüssen verzieren. Gut durchkühlen lassen und servieren 🙂

Walnuss-Espresso-Törtchen

Geburtstagstorte

Lassst es euch schmecken!

In den nächten Wochen geht die Kuchenorgie weiter mit einer Mohn-Zitronen-Rolle, Johannisbeer Muffins und einem Lemon-Meringue-Pie. Bleibt dran 😉

Eure Nina

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Träuble-Träumchen mit Baiser für eine hungrige Studentenmeute

Nein, ich komme nicht aus Schwaben, aber „Träuble“ klingt doch einfach so viel süßer als „Johannisbeeren“, hihi, und das ist dieser leckere Kuchen ja auch. Also eigentlich ist es im Moment ja viel zu heiß zum backen, aber da ein langer samstägiger Projekttag an der Uni ansteht und jeder etwas fürs Buffet mitnehmen sollte, war natürlich klar, dass ich etwas Süßes backen muss. Also stand ich heute in der Küche, rührte Teig, entstielte die Beeren, schlug Baiser und war schon nach kurzer Zeit schweißgebadet. Die Anstrengung war aber nach dem glücklichen Gelingen und dem Probieren eines der sauer-süßen Stücken gleich wieder vergessen – es ist sozusagen ein Träuble-Träumchen geworden 🙂 Und da ich zufälligerweise bei ullatrullabacktundbastelt auch noch auf das Bogevent „Pink, pink, pink sind alle meine Törtchen“ gestoßen bin, spendiere ich ihr einen Träuble-Traum:

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Träublekuchen mit Baiser

Zutaten für ein Blech:

Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 200g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Johannisbeer-Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 150g Puderzucker
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 500g Johannisbeeren

Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr aus den Teigzutaten rasch einen Mürbteig her (am besten mit den Händen kneten) und ab damit in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten.

2. Währenddessen könnt ihr schon mal den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech bereitstellen.

3. Nach der Kühlzeit den Teig herausnehmen und backblechgroß ausrollen. Bei mir war das mit dem Mürbteig nicht ganz so einfach, am besten klappte es den Teig direkt auf Backpapier auszurollen und dann auf das Backblech zu heben. Ein paar mal mit einer Gabel einstechen und im Ofen 15 Minuten vorbacken.

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

4. Teig herausnehmen und Ofen auf 120°C runterdrehen.

5. Die Johannisbeeren waschen und vorsichtig von den Rispen streifen, mit ca. 2 Esslöffeln der Haselnüsse mischen.

6. Das Eiweiß mit dem Salz schlagen, nach und nach den Zucker zugeben und ganz steif schlagen. Die gemahlenen Haselnüsse und die Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Die Masse auf den Teig streichen und in den Ofen stellen. Für ca. 90 Minuten trocknen lassen (dabei immer wieder nachschaue, dass das Baiser nicht zu braun wird). Am Ende sollte es außen knusprig und innen weich sein.

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Und hier das Banner zum Backevent. Schaut doch mal vorbei bei:

ullatrulla_Blogevent+Pink

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

P.S.: Lust auf mehr sauer-süße Baiser Kuchen? Schaut mal bei meiner Rhabarbertarte rein KLICK.