Häschen und gefüllte Schnecken – Leckereien aus Quark-Öl-Teig

Bald ist schon wieder Ostern und was passt da besonders gut auf den Ostertisch? Natürlich kleine süße Osterhäschen zum Naschen 🙂 Diese Häschen haben bei uns schon eine lange Tradition, denn als ich noch klein war kaufte meine Mutter diese Häschen jedes Jahr in einer der letzten richtigen Bäckereien bei uns auf dem Dorf. Irgendwann wohnten wir nicht mehr am Dorf und fuhren trotzdem extra dorthin um die leckeren Häschen zu besorgen. Aber ein paar Jahre später wurden sie gar nicht mehr gebacken. Da war meine Enttäuschung groß! Nun versuche ich mich also selbst jedes Jahr an den Osterhäschen. Letztes Jahr habe ich euch eine Variante aus Hefeteig gefüllt mit einer Pistazien-Marzipan-Füllung gezeigt KLICK. Und dieses Jahr habe ich mich für eine Variante aus Quark-Öl-Teig entschieden. Der Quark-Öl-Teig eignet sich ganz wunderbar, wenn ihr nicht ganz so viel Zeit habt (da er nicht wie Hefeteig einige Stunden gehen muss) und trotzdem etwas Leckeres auf den Ostertisch stellen wollt. Lasst euch dch von euren Kleinen beim Ausstechen helfen, sie werden scherlich ihren Spaß dabei haben. Und da mir nur die Hasen zu einfach war, habe ich die zweite Hälfte des Teiges mit einer leckeren Quark-Apfel-Füllung gefült und zu Schnecken aufgerollt – mmmhhh superlecker und saftig! Jetzt geht’s los mit dem

Schnecken und Hasen aus Quark-Öl-Teig

Quark-Öl-Teig

Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Quark (Magerquark oder 20 %)
  • 120 ml neutrales Öl (zB Sonnenblumenöl)
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Ei

Schnecken und Hasen aus Quark-Öl-Teig

Zubereitung:

  1. Zunächst die flüssigen Zutaten, Quark, Öl und Ei, in einer Schüssel verrühren.
  2. Zucker, Salz, Zitronenabrieb, Mehl und Backpulver zur Quarkmischung dazu geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten (evtl. mit den Händen nochmals durchkneten).  Damit ist der Teig auch schon fertig.

Quark-Öl Hasen

Zubereitung der Hasen:

  • Eigelb
  • 50g Butter
  • Zucker

Quark-Öl Hasen

  1.  Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Hälfte des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen, Hasen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Eigelb mit etwas Wasser glatt rühren und die ausgestochenen Hasen mit Ei bestreichen. 15 – 18 Minuten goldbraun backen.
  2. Butter schmelzen, die noch warmen Hasen damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Quark-Apfel-Schnecken

Zubereitung der Apfel-Quark-Schnecken:

  • 100g Quark
  • 1 Apfel
  • 2 EL Puddingpulver Vanille
  • 2 EL Zucker
  • 1 Eigelb

Quark-Apfel-Schnecken

  1. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Quark, Puddingpulver und Zucker verrühren.
  3. Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Die zweite Hälfte des Teiges zu einem Rechteck ausrollen und mit der Quarkmasse bestreichen. Die Äpfelscheiben darauf verteilen. Den Teig in Streifen schneiden und zu Schnecken aufrollen. Schnecken in eine mit Backpapier ausgelegte Backform stellen und mit Eigelb bestreichen.
  5. Schnecken ca. 25 Minuten im Ofen backen. Ich habe sie danach gleich mit Karamellsoße begossen. Ein Rezept dafür findet ihr HIER.

Quark-Apfel-Schnecken

Ihr sucht noch nach anderen Inspirationen für den Ostertisch? Wie wäre es mit Carrotcake-Cupcakes oder einer Himbeer-Quark-Torte?

Lasst es euch gut gehen.

Eure Nina

 

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Nachgebacken: Zitronen-Kokos-Kringel von Verzuckert

Heute muss ich euch unbedingt ein Rezept von Belinda und ihrem Blog Verzuckert vorstellen, denn diese Zitronen-Kokos-Kringel aus Hefeteig sind der absolute Hammer. Zufällig bin ich beim surfen durch verschiedene Foodblogs auf das Rezept gestoßen und siehe da, noch Hefe im Kühlschrank, Zitronen (statt Limetten) im Obstfach, weiße Schoki in der Vorratskammer und Kokosraspel habe ich sowieso immer Zuhause. Also konnte es schon losgehen. Und was soll ich sagen? Der Hefeteig ist dank des Joghurts super locker-luftig geworden und diese frische-zitronige Füllung erinnert einen irgendwie an Karibik. Diese Teilchen würden sich auch super für ein Sommerpicknick im Park oder am See eignen. Die wird es sicherlich noch oft bei mir geben. Also haltet euch ran und backt die köstlichen

Zitronen-Kokos-Kringel

Zitronen-Kokos-Kringel 1

nach einem Rezept von Belinda von Verzuckert

Zutaten für den Teig:

  • 25 g Hefe
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 450 g Mehl
  • 100 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zitronen-Kokos-Kringel

Zutaten für die Füllung:

  • 2 EL Naturjoghurt
  • 50 g Butter (zimmerwarm)
  • 50 g Zucker
  • Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 60 g Kokosflocken
  • 50 g weiße Schokolade (fein gehackt)
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • etwas Milch

Zitronen-Kokos-Kringel

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig: Milch und Butter zusammen erwärmen (in der Mikrowelle oder im Topf) und dann in eine Schüssel geben. Die Hefe hinein bröseln, den Zucker dazugeben und 10 Minuten ruhen lassen.
  2. Mehl, Joghurt, Ei und Salz hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nun abgedeckt an einem warmen Ort 1 – 2 Stunden gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dafür Joghurt, Butter, Zucker, Saft und Abrieb der Zitrone, Kokosflocken, gehackte weiße Schokolade und Mark der Vanilleschote gut vermischen.
  4. Den Backofen vorheizen auf ca. 180°C.
  5. Jetzt machen wir die Kringel: Den Teig in 12 gleich große Teile teilen und jeweils zu einem Rechteck ausrollen, mit 1 – 2 TL von der Füllung bestreichen und von der langen Seite einrollen.20160216_152927
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    Die Rolle mit einem Messer der Länge nach halbieren, aber nicht ganz durchschneiden.Die zwei entstehenden Stränge mit der offen Seite nach oben legen und nun miteinander verzwirbeln (immer einen Strang über den anderen legen), zu einem Kreis formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.20160216_153034
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  6. Die Kringel nochmal 30 Minuten ruhen lassen.Diese danach mit Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen 10 – 15 Minuten goldbraun backen.

Zitronen-Kokos-Kringel

Tipp: Wenn die Füllung nicht ganz reicht oder ihre eine ganz schnelle, schokoladige Variante bevorzugt, dann könnt ihr einfach 1-2 TL Nutella auf den Teig streichen. Schmeckt ebenfalls ganz köstlich 😉

Schoko-Kringel

Zitronen-Kokos-Kringel

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

In der Weihnachtsbäckerei: Himmlisches Mohnstollenkonfekt

Wow mein letzter Beitrag ist schon ziemlich lange her und das obwohl gerade meine absolute Lieblingsjahreszeit begonnen hat – die Vorweihnachtszeit! Ich bin definitiv ein Winterkind und absolut glücklich so bald überall die Weihnachtsbeleuchtung angebracht wird, man die kalten Nächte getrost mit leckerem Essen und warmen Tee Zuhause verbringen kann oder Glühwein schlürfend auf dem nächsten Weihnachtsmarkt steht. Mein Herz geht auf beim Gedanken an Schlittschuhfahren, Winterkleidung aus dem Schrank holen und wer hätte es gedacht, natürlich langen Backnachmittagen. Ich bin sozusagen groß geworden mit ausgiebigen Weihnachtsbackaktionen und dieses Ritual liebe ich bis heute. Also habe ich bereits im November die Backsaison eingeläutet und zwar mit Stollen. Und nicht nur irgendeinem Stollen, sondern himmlischem Mohnstollen! Leider ist diese Zeit auch immer besonder stressig und ich bin seitdem nicht zum verbloggen gekommen. Mein Plätzchenteller hat sich schon mit mehreren Sorten gefüllt, aber hier nun erstmal mein Lieblingsrezept aus den letzten Jahren. Den müsst ihr wirklich unbedingt nachbacken! Diesmal habe ich mich entschieden zwei kleinere Stollen und Mohnstollenkonfekt zu backen. Das ist zwar ein wenig aufwendiger, aber da der Teig sonst so einfach und schnell zu machen ist, macht das nicht viel aus. So und nun ran an den Stollen:

Mohnstollenkonfekt

Mohnstollenkonfekt

Zutaten für ca. 60-80 Stück:

  • 200g Butter
  • 125g Zucker
  • 1TL abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250g Quark
  • 500g Mehl
  • 2TL Backpulver
  • 100g gehackte Mandeln
  • 100g Orangeat
  • 100g Zitronat
  • 250g Mohnback

Zum Bestreichen:

  • 150g Butter
  • 100g Puderzucker

Plätzchenteller

Zubereitung:

  1. Den Ofen vorheizen auf 200°C.
  2. Butter, Zucker, Zitronenschale und Salz mit dem Mixer cremig rühren.
  3. Eier und Quark unterrühren.
  4. Orangeat und Zitronat hacken (sie sind zwar schon gewürfelt, aber feiner gehackt finde ich es im Teig angenehmer) und mit Mehl und Backpulver sowie den Mandeln unter den Teig kneten.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Hier könnt ihr nun selbst entscheiden, ob ihr einen großen Stollen, mehrere kleinere Stollen oder eben Stollenkonfekt machen wollt. Für das Stollenkonfekt habe ich den Teig in vier Teile geteilt, ausgerollt, jeweils mit Mohnback bestrichen und dann zu einer Rolle aufgerollt. Ca. 2 cm dicke Scheiben von der Rolle schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  6. Im Ofen ca. 15 Minuten backen.
  7. Sofort nach dem Backen das Konfekt in zerlassener Butter und dann in Puderzucker wälzen. Abkühlen lassen und mit Freunden zum Adventskaffee genießen!

Plätzchenteller2

Ich hoffe das Rezept gefällt euch so gut wie mir und ihr genießt die Adventszeit! 🙂

Eure Nina

 

Von einer, die auszog, das Geheimnis der Macarons zu lüften…

Backkurs @Makrönchen Manufaktur und 5 Tipps für die perfekten Macarons

Macarons © Schokolastig

Mal ganz ehrlich, wer von euch hat noch nicht den Versuch gewagt, Macarons zu backen und ist kläglich gescheitert, sei es an Rissen in den Mandelkeksen, fehlenden „Füßchen“, Festkleben am Backpapier oder zu klebriger Konsistenz? Ja, so ging es mir auch meistens, wenn ich mich tatsächlich an dieses himmlisch leckere, teuflisch knifflige Gebäck wagte. Aber es nahte Rettung: Nachdem meine Umwelt wohl genug von den Macarons Testphasen hatte, bekam ich zu Weihnachten einen Gutschein für einen Macarons Backkurs in der Makrönchen Manufaktur in Berlin! Juhu, die Vorfreude war groß und letztes Wochenende war es dann endlich so weit, ich hatte einen Platz in den heißbegehrten Backkursen ergattert und begab mich auf meine Reise in die zuckersüße Welt der bunten Farben, knusprigen Mandelkekse und zarten Füllungen aus Schokolade, Buttercreme, Früchten, Karamell und co.

Makrönchen Manufaktur © Schokolastig Makrönchen Manufaktur © SchokolastigMit neun weiteren tapferen mehr oder weniger erfahrenen BäckerInnen traf ich am Samstag Abend in der Makrönchen Manufaktur ein und wurde von der Inhaberin Laura persönlich und der Konditormeisterin Anna sehr herzlich begrüßt. Eine große Tafel mit einer ganzen Etagère voller bunter Macarons stand schon für uns zum Verzehr bereit und wir wurden nach Belieben mit Kaffee, Wasser und Cappuccino versorgt. Schnell ein erstes Macarons genascht – IMG_2183Oh mein Gott, diese Schoko-Maracuja Füllung ist ein Traum – dann ging es erstmal mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Theorieteil zu Ursprung, Zutaten und verwandten Formen der Macarons los. Dabei gibt es nämlich ganz erhebliche Unterschiede zwischen den deutschen Makronen, den französischen Macarons und den schweizerischen Luxemburgerli. Eines haben sie gemeinsam: es handelt sich immer um ein Gebäck auf Nuss und Eiweiß Basis. Macarons in der Box © SchokolastigSchon zum Einstieg wurde Laura ein Loch in den Bauch gefragt, nach ihrer eigenen Erfolgsgeschichte, der besten Aufbewahrungsform fertiger Macarons oder der wunderschönen Tapete, die den Laden ziert (diese ist übrigens eigens für die Makrönchen Manufaktur in London hergestellt worden). Laura und Anna © SchokolastigMit einer Ruhe und einem Strahlen auf dem Gesicht, dem man die große Begeisterung für Ihren Laden und die kleinen Makrönchen deutlich ansieht, berichtete und beantwortete sie alles und stellte auch die anspruchvollste Perfektionisten zufrieden. Hach, den Mut und den richtigen Zeitpunkt muss man haben, um so ein Projekt wie das kleine Ladencafé zu starten!

Ab in die Küche

Dann schnell noch eines der köstlichen (nein, das köstlichste, das ich tatsächlich je gegessen habe) Macarons in den Mund geschoben – mmmhhh mit Zitronen-Buttercreme und Lemoncurd Füllung – und weiter ging es mit dem praktischen Teil. Mit schönen Makrönchen-Küchenschürzen ausgerüstet, drückten wir uns in die kleine Küche neben dem Laden und hingen an Lauras und Annas Lippen, die nun genau auf die Zutaten des Mandelkekses eingingen. Danach zeigten sie uns noch welche Backutensilien man unbedingt im Haus haben sollte – ein Teigschaber mit flexiblem Silikonaufsatz und Spritztüte mit Lochtülle – und schon ging es los. IMG_2186Mit dem fertigen Teig durften wir uns dann alle mal ans Macarons aufspritzen machen und es entstanden mehr oder weniger gleichgroße Teigkreise – „Minimacarons“, lachte Laura. Die richtige Aufspritztechnik muss geübt sein, eigentlich sollte man ohne viel Bewegung und gleichmäßiges Drücken ein schönes rundes Macarons hinkriegen (keine Kreise ziehen!). IMG_2190

Puh, die erste Hürde war genommen, jetzt brauchte ich erstmal wieder eine Stärkung in Form eines Schokoladen Macarons – ohne Worte – und dem aufgespritzten Teig wurde Ruhe verordnet. Anna hatte für uns schon extra eine weitere Ladung getrockneter Macarons vorbereitet, damit wird nicht die ganze Nacht warten mussten. Nach einem kurzen Test (die Oberfläche des Teigs sollte tatsächlich eine getrocknete Haut gebildet haben) wurden sie in den Ofen geschoben und wir staunten wie luftig leicht sie aufgingen und die berühmt-berüchtigten Füßchen bildeten. So muss das also aussehen!

IMG_2192Als nächstes machten wir uns an die Vorbereitung drei verschiedener Füllungen: Himbeer, Meersalz-Karamell-Buttercreme und Maracuja Ganache. Anna erklärte und rührte, rührte und erklärte und bei ihr sah das alles so einfach aus, dass wir uns eigentlich schon siegessicher fühlten, dass wir das Zuhause mit der gleichen Leichtigkeit hinkriegen werden. Nebenbei gab sie uns noch viele wichtige Tipps, wie die verschiedenen Cremes nicht zu flüssig werden, das Karamell nicht anbrennt, die Buttercreme nicht zu süß wird und man eine perfekte Ganache hinkriegt. Als alle Füllungen fertig waren, ging es tatsächlich an den eifachsten Teil der ganzen Macarons-Produktion: das Füllen. Mit einer Spritztüte auf die Kekse aufspritzen (Kekse erst vom Backpapier lösen, wenn sie ausgekühlt sind, sonst bleiben sie kleben!), zusammensetzen und nach Belieben verzieren. ❤

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Stößchen und Tschüß

Zum Schluss gabs noch das wohlverdiente Gläschen Sekt, viele nette und aufmunternde Worte, ein exklusives Makrönchen Zertifikat und die Backunterlagen mit dem Originalrezept der Makrönchen Manufaktur mit nach Hause. Mit hochrotem Gesicht, aber glücklich, packte ich meine Meisterwerke in eine Tortenschachtel, holte mir noch ein letztes Espresso Macarons und stiefelte nach Hause. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert, ein fröhlicher und lehhreicher Abend mit vielen Tipps und Tricks und zwei sympathischen Makrönchen Expertinnen! Ich freue mich schon auf eine Fortgeschrittenen-Kurs… 😉

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Und hier noch 5 Tipps für die perfekten Macarons:

1. Macarons mögen keine Feuchtigkeit (also Finger weg von zu flüssigen Füllungen, von flüssiger Lebensmittelfarbe oder anderen zu fettigen Zutaten für die Kekshälften!).

2. In der Ruhe liegt die Kraft: Macarons müssen vor dem Backen unbedingt ruhen und das besser länger als zu kurz. Idealerweise ist die Oberfläche richtig angetrocknet und gibt bei leichtem Druck nach, ohne zu reißen.

3. Kenne deinen Ofen: Ob Gas-, Umluft oder Ober/Unterhitze ist ein großer Unterschied und am liebsten mögen die Macarons den Umluftherd. Bei Gasofen kann es helfen, einen Kochlöffel in die Ofentür zu klemmen, um eine Luftzirkulation zu erreichen.

4. Ei schon 1-2 Tage vor dem Backen trennen und das Eiweiß im Kühlschrank aufbewahren, dabei verdampft ein wenig Flüssigkeit und es lässt sich leichter aufschlagen.

5. Fertige Macarons (ohne Füllung!) lassen sich wunderbar einfrieren. Dann einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen und füllen.

Am Tisch © SCHOKOLASTIG

Bald gibt’s meine ersten Ergebnisse des Kurses hier zu sehen. Ich habe schon tausend Ideen 🙂

Eure Nina

Einpacken fürs Picknick: Zitronen-Himbeer-Cookies

Was für ein tolles Wetter! Da hat man doch einfach nur Lust im Grünen zu liegen und die sonnenhungrige Haut mit Vitamin D zu versorgen, dazu noch ein gutes Buch und einen leckeren Snack – perfekt! Im Sommer mache ich besonders gerne fruchtige Kuchen und Gebäck. Zum Mitnehmen empfehle ich euch diese ruckzuck gemachten, frischen Zitronen-Himbeer-Cookies mit ganz softem Teig. Köstlich! Der Sommer kann kommen!

Zitronen-Himbeer-Cookies

Zitronen-Himbeer-Cookies

Zutaten:

  • 120g Butter (weiche/flüssige)
  • 100g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1/2 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 160g Mehl
  • eine Handvoll Himbeeren (gefroren oder frisch)

Zubereitung:

1. Rührt die Butter mit dem Zucker bis die Mischung eine schaumige Konsistenz hat.

2. Gebt das Ei dazu und kräftig rühren.

3. Die Zitrone heiß waschen, etwas von der Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Saft und die abgeriebene Schale zur Zucker-Ei-Mischung geben und weiterrühren.

4. Backpulver, Salz und das Mehl dazugeben und gut vermengen.

5. Zuletzt die Himbeeren kurz unterheben und der Teig ist fertig.

6. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mit zwei Löffeln möglichst gleichmäßige Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben (bei mir wurden sie leider in der Eile alle ungleichmäßig groß 😉 Und vorsicht: sie laufen etwas auseinander) und dann ca. 12-15 Minuten im Ofen backen bis sie leicht bräunlich werden.

 

Zitronen-Himbeer-Cookies

Cookies Collage

Abkühlen lassen und genießen.

Genießt die Sonne!

Eure Nina

La dolce vita: Köstliches italienisches Gebäck im Doppelpack

Die Idee Cantuccini zu backen bekam ich, als ich den Winterfeldmarkt in Schöneberg zum ersten Mal besuchte. Jeder von euch, der schon mal dort war, wird den tollen kleinen italienischen Stand in der Mitte des Marktplatzes kennen, der wohl das beste Tiramisu der Stadt, wunderbar aromatischen Kaffee und köstliches italienisches Gebäck verkauft. Die riesigen mit Pudding und Pinienkernen gefüllten Plundertaschen und die überdimensional großen Stangen Cantuccini mit gerösteten Mandeln ersetzen praktisch ein ganzes Mittagessen. Kein Wunder, dass man hier jedes Mal gut zwanzig Minuten anstehen muss, bis man sein Ziel erreicht und mit mehr Gebäck, als man wollte, den Stand verlässt. Mein zuckersüßes Herz schlägt dabei jedes mal Purzelbäume!

Jetzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und am besten besorgt ihr euch sofort die Zutaten und legt los, eure Freunde und Familie werden es euch danken. Ich stelle euch hier zwei Varianten von Cantuccini vor: ein original italienisches Rezept mit gerösteten Mandeln (vielen Dank an meine liebe Ex-Kollegin!) und den schokoladigen Bruder mit Pistazien (das Rezept entstammt dem wunderbaren Backbuch Glück ist backbar von Marian Keyes).

Cantuccini © SCHOKOLASTIG

Cantuccini alla Toscana

Zutaten:

  • 250g Zucker
  • 50g Butter
  • 100g Mandeln mit Schale
  • 250g Mehl
  • 2 Eier + 1 Eigelb zum bestreichen
  • eine Prise Salz
  • 1 Vanillezucker

Zubereitung:

1. Die Mandeln im Ofen rösten (ca. 5 Minuten bei 190°C), dann abkühlen lassen.

2. 2 Eier, Salz und Zucker in einer Schüsel schaumig rühren.

3. Die geschmolzene Butter (warm) unterrühren. Das Mehl und den Vanillezucker allmählich zugeben und vermischen.

4. Zuletzt die Mandeln unterheben und den Teig kneten bis alles richtig vermengt ist (evtl. noch etwas Mehl zugeben, bis er nicht mehr klebt).

5. Den Teig is zwei Teile teile und zwei Stangen formen. Die Stangen auf einem Backblech (mit Backpapier) legen und mit einem geschlagenen Eigelb bestreichen.

Cantuccini © SCHOKOLASTIG

6. Die Stangen bei 180°C ca. 20 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und in dicke Scheiben schneiden. Sehr vorsichtig, denn die Cantuccini sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich!

7. Mit einigem Abstand die Scheiben auf dem gleichen Backblech nochmla ca. 7-10 Minuten bei 170°C backen. Danach an der Luft abkühlen lassen.

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Pistazien Biscotti

aus dem wunderbaren Backbuch Glück ist backbar von Marian Keyes

Zutaten:

  • 120g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 TL Kakaopulver
  • 75g Zucker
  • 25g Butter (kalte!)
  • 1 Ei
  • 1 EL Pistazienöl oder Olivenöl
  • 40g Pistazien, halbiert
  • 50g dunkle Schokolade, grob gehackt

Zubereitung:

1. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und heizt euren Ofen auf 160°C vor.

2. Mehl, Backpulver und Kakao in eine Schüssel geben und den Zucker einrühren. Die kalte Butter dazugeben und mit den Fingerspitzen vermengen bis sich eine sandähnliche Masse bildet.

3. Das Ei mit dem Öl verquirlen, die Mehlmischung dazugeben und verrühren. Die Pistazien und die gehackte Schokolade unterheben.

4. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig halbieren und zu zwei Rollen formen (ca. 25cm lang). Die Rollen etwas platt drücken, bis sie 4-5cm breit sind.

5. 20 Minuten im Ofen backen, dann wie im Rezept oben verfahren: Die Temperatur runterschalten (150°C), die Rollen in Scheiben schneiden und mit Abstand auf demselben Blech wieder in den Ofen schieben. Weitere 10 Minuten im Ofen backen.

6. Aus dem Ofen nehmen und an der Luft einige Stunden fest und hart werden lassen.

Cantuccini © SCHOKOLASTIG
Und jetzt einen Kaffee oder einen Cappuccini machen, hinsetzen und genießen!

Eure Nina