Frühlingshafte Grüße: Käsekuchen mit Orange

Wie wunderschön war es den Sonnenschein der letzten Tage zu genießen, die Vitamin D Reserven wieder aufzufüllen und trotz kalter Temperaturen Draußen spazieren zu gehen. Hachja, das könnte gerne länger so bleiben. Natürlich ist es noch nicht richtig Frühling, aber mit ein paar Blumen und diesem fruchtig frischen Käsekuchen könnt ihr euch den Frühling schon mal ins Haus und an den Kaffeetisch holen. Ich wollte diesmal einen Käsekuchen backen, der nicht zu mächtig, sondern schön fluffig locker ist und leicht nach Vanille und Orange schmeckt. Getoppt wird das Ganze dann noch mit einer Orangen-Soße für den Frischekick. Und obwohl mein Liebster zunächst ein wenig skeptisch war: „Orange im Käsekuchen!?!?“, konnte ihn der Kuchen doch vollends überzeugen und danach sogar noch seine Kollegen in der Arbeit beglücken. Ich bin richtig verliebt in diese fluffige Käsetorte, das Geheimnis daran ist die geschlagene Sahne und geschlagenes Eiweiß, die unter die Quarkmasse gehoben werden – ein Traum sage ich euch!

Orangen Käsekuchen

(Inspiriert durch die Käsetorte von Conny Suhr)

Orangen Käsekuchen

Orangen Käsekuchen

Zutaten für den Mürbteig:

  • 70g Zucker
  • 140g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Der Teig reicht für eine große Springform mit 26cm Durchmesser.

Tipp: Da ich nur eine 20er Springform benutzt habe, habe ich die Hälfte des Teiges einfach eingefroren. Der Teig kann dann einfach bei Raumtemperatur aufgetaut und weiterverwendet werden.

Orangen Käsekuchen

Zutaten für die Quarkmasse (für 20er Springform):

  • 125g Zucker
  • 30g Stärke
  • 4 Eier
  • 500g Quark (40%)
  • 175g Sahne
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone (bio)
  • Abrieb einer 1/2 – 1 Orange (bio)

Zutaten für Orangen-Soße:

  • Saft von 3-4 Orangen
  • Abrieb von 1/2 Orange
  • Abrieb von 1/2 Zitrone
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 EL Speisestärke

Orangen Käsekuchen

Zubereitung:

  1. Für den Mürbteig: Butter, Zucker, Salz und Ei vermischen und zum Schluss das Mehl unterkneten. Zu einem glatten Teig verkneten und mindestens eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Für die Quarkmasse: Zucker, Stärke und 3 der Eier verrühren und den Quark dazugeben. Das letzte Ei trennen, Eigelb ebenfalls unterrühren, das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Sahne schlagen und unterheben. Zuletzt das Vanillemark und Orangen- sowie Zitronenabrieb unterrühren.
  3. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen und in zwei Teile teilen, die eine Hälfte einfrieren, die andere Hälfte ausrollen und eine gefettete und gemehlte 20er Springform auslegen. Den Boden ca. 10 Minuten goldgelb vorbacken.Orangen Käsekuchen
  5. Dann die Quarkmasse über den Boden geben und ca. 45 Minuten backen (sollte langsam fest werden und leicht braun). Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen darin stehen lassen bis er ganz kalt ist. Dann in den Kühlschrank stellen (am besten über Nacht).
  6. Für die Orangen-Soße: Den Orangen- und Zitronensaft mit dem Abrieb und Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Wenn der Saft anfängt zu kochen die Stärke hineinsieben und mit dem Schneebesen einrühren, einige Minuten kochen lassen. Dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Abschmecken und evtl. noch mehr Zucker und/oder Zitronensaft dazugeben. Durch ein Sieb streichen und auf den abgekühlten Kuchen geben. Wieder für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Genießen!

Orangen Käsekuchen

Ich hoffe euch kann dieser Kuchen genauso begeistern wie mich und ihr gönnt euch ein Stück Frühling.

Weitere Käsekuchen findet ihr übrigens HIER und HIER.

Lasst es euch schmecken.

Eure Nina

 

Advertisements

Willkommen im goldenen Herbst: Apfel Pekannuss Kuchen

Follow my blog with Bloglovin

Da bin ich wieder, zurück aus zwei Wochen Urlaub auf der griechischen Insel Korfu, voll von Sonnen, Ruhe, Entspannen, Entdecken, Boot fahren, Schnorcheln und wunderbarer Natur. Ach, wie war das schön! Und natürlich jede Menge leckeres Essen 😉 Als hätten wir nicht genug geschlemmt im Urlaub, hatte ich bei der frischen, herbstlichen Rückkehr sofort große Lust auf Apfelkuchen. Und was wäre schon ein Sonntag ohne Kuchen? Die Äpfel in Griechenland waren leider gar nicht nach meinem Geschmack, daher habe ich mich schon auf ein paar frische, saftige und säuerliche Äpfel gefreut, sofort eingekauft und ich konnte die Küche gleich mal aufwärmen mit einem leckeren

Apfel Pekannuss Kuchen

Apfel Pekanuss Kuchen©SCHOKOLASTIG

Zutaten:

  • 175g weiche Butter
  • 175g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 275g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1, 5 TL Lebkuchengewürz
  • 1 handvoll Pekannüsse
  • ca. 3 Äpfel
  • 2 EL Konfitüre (Orange, Aprikose o.ä.)

Tipp: Falls ihr kein Lebkuchengewürz Zuhause habt, könnt ihr dies auch selbst zusammenmischen: 35g Zimt, 9g Nelken, 2g Piment, 1g Muskatnuss, 2g Koriander, 2g Kardamom und 2g Ingwerpulver (alles muss gemahlen sein)

Apfel Pekannuss Kuchen©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Heizt euren Ofen auf 180°C vor und bereitet eine  Springform vor (einfetten oder mit Backpapier auskleiden).
  2. Weiche Butter und Zucker mit dem Handrührer weißschaumig schlagen. Eier einzeln dazugeben und jeweils ca. 1 Minute unterrühren.
  3. Mehl und Backpulver sowie Lebkuchengewürz mischen, nach und nach unterrühren. Die Pekannüsse grob hacken und zuletzt unterrühren. Den Teig in die vorbereitet Form füllen und glatt streichen.

    Apfel Pekannuss Kuchen©SCHOKOLASTIG

  4. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und Fruchtviertel an der gewölbten Seite mehrmals einschneiden. Mit der Wölbung nach oben auf den Teig setzen und leicht eindrücken.
  5. Den Kuchen ca. 60-75 Minuten backen, evtl. mit Alufolie abdecken, wenn er zu braun wird. Nach der Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  6. Die Konfitüre unter Rühren erwärmen und den Kuchen damit glasieren, mit Zimtzucker bestreuen.

Apfel Pekanuss Kuchen©SCHOKOLASTIG

Und jetzt schön gemütlich machen, das Regenwetter von Drinnen beobachten und den Kuchen genießen.

Lasst es euch schmecken.

Eure Nina

Die letzten Sommerfrüchtchen: Pfirsich Pie

Follow my blog with Bloglovin

In diesen Spätsommertagen (das ist meiner Meinung nach ja sowieso das perfekte Wetter, nicht so heiß aber trotzdem sonnig!) habe ich nochmal eine ganze Schüssel voller frischer Pfirsiche aus dem eigenen Garten bekommen und diese wollten natürlich verarbeitet werden. Wo also bei den anderen schon überall der Herbst angekündigt wird, gibts hier nochmal einen kleinen Nachgeschmack vom Sommer, aber als Pie, der natürlich auch gleich als warme Nachspeise vernascht werden kann. Nachdem ich euch bereits diesen köstlichen Wohlfühl Blueberry Apple Pie und einen Lemon Meringue Pie gezeigt habe, habe ich diesmal also zum allerersten Mal einen Peach Pie gemacht und wurde nicht enttäuscht! Generell finde ich Pies einfach klasse: klassischer Mürbteig ohne Zucker, viel viel Obst und dann noch ein wenig Wohlfühl Gewürze wie Zimt-Zucker oder Nüsse – köstlich! Außerdem kann man ein Stück gleich nach dem Backen mit Vanilleeis oder Sahne naschen…. ich gerate ins Schwärmen, aber jetzt probiert euch erstmal an diesem leckeren Kerlchen:

Peach Pie ©SCHOKOLASTIG

Peach Pie

Zutaten für den Teig:

  • 350g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 170g Butter oder Margarine
  • 6EL kaltes Wasser

Peach Pie ©SCHOKOLASTIG

Zutaten für die Füllung:

  • ca. 10 Pfirsiche (kommt natürlich auf die Größe an, ich hatte ca. 1 kg)
  • Saft von einer Zitrone
  • 75g Mehl
  • 180g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • eine Prise Muskatnuss
  • 1/4 TL Salz
  • 3 EL Butter in kleinen Flöckchen
  • 1 Ei

Tipp: Obwohl ich keine Nüsse in meinem Pie verwendet habe, könnte ich mir darin auch sehr gut Pekannüsse vorstellen

Zubereitung:

1.Für den Mürbteig: Mehl, Salz, Butter und eiskaltes Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Während der Teig ruht, könnt ihr die Füllung zubereiten. Die Pfirsiche schälen und in Spalten schneiden. Am einfachsten lassen sich die Pfirsiche schälen, indem ihr sie kreuzförmig einschneidet, mit heißem Wasser übergießt und ca. 30 Sekunden im Wasser liegen lasst, dann Schale mit einem Messer abziehen.

3. Pfirsiche mit Zitronensaft, Mehl, Zucker, Salz, Muskatnuss und Zimt vermischen.

Peach Pie ©SCHOKOLASTIG

 

4. Den Ofen auf 220°C vorheizen.

5. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, in zwei Teile teilen (ca. 1/3 und 2/3) und die größere Hälfte auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Eine Pie-Form einfette oder mit Backpapier auslegen und mit dem Teig auskleiden (einen kleinen Rand hochziehen). Dann den zweiten Teil ausrollen und in Streifen schneiden. Die Pfirsichfüllung auf den Teig geben und die Butter in Flöckchen darübergeben, dann mit den Teigstreifen gitterförmig belegen.

6. Ei verquirlen und die Teigstreifen und den Rand damit bestreichen.

7. Pie für 20 Minuten im Ofen backen, dann die Hitze auf 180°C reduzieren und für weitere 30 Minuten backen. Warm oder kalt genießen!

Peach Pie ©SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

 

God Save the Queen… and English Scones!

Ja, die Queen war diese Woche in Berlin – hach, was für ein Aufruhr. Die Innenstadt war so ziemlich komplett gesperrt, überall waren die Läden voll von Queen Souvenirs und die Nachrichten voll mit wichtigen Meldungen wie „Was die Queen im Adlon zu Mittag isst“ oder „Wie verhalte ich mich, wenn die Queen mich anspricht“ oder ähnlichem. Die Stadt war so richtig im Queen-Fieber. Eigentlich ging mich das Ganze ja nichts an, aber dann musste ich zurück denken an meine Zeit in good old England (da habe ich nämlich insgesamt fast zwei Jahre lang gelebt) und an eine meiner englischen Lieblingsspeisen – Scones, ein mürbes Gebäck, das man meistens zum Afternoon Tea und mit Marmelade und Clotted Cream zu sich nimmt. Ich weiß, man sagt den Engländern ja nicht unbedingt das beste Essen nach *hüstel*, aber an süßen Leckereien, da gibt es doch so Einiges, was ich ganz umwerfend finde! Und wenn ich nach England komme, dann besorge ich mir immer und sofort ein paar leckere Scones – mmmhhh. Eigentlich ist dieses mürbe Gebäck meist ganz einfach gehalten oder mit Rosinen verfeinert, aber ich dachte mir, zur Feier des Tages könnte ich sie ja mal mit ein paar sommerlichen Früchten probieren. Und sie sind einfach himmlisch geworden, ein Traum aus Mürbgebäck und Sommerfrüchten, probiert sie am besten auch sofort aus und genießt sie zum Frühstück oder einer Tasse englischem Tee 🙂

Scones © SCHOKOLASTIG

Erdbeer-Heidelbeer-Scones

Rezept inspiriert von HomeofStyle

Zutaten:

  • 100g Heidelbeeren
  • 100g Erdbeeren
  • 100g Zucker
  • 60g Naturjoghurt
  • 300g Mehl (ich habe diesmal Vollkornmehl verwendet)
  • 2TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
  • 100g kalte Butter
  • 2 Eier

Scones © SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

1. Heiz eueren Ofen auf 220° vor und bereitet ein Backblech mit Backpapier vor.

2. Wascht die Erdbeeren und schneidet sie in Hälften oder Viertel. Wascht auch die Heidelbeeren und gebt sie mit den Erdbeeren in eine Schüssel. Bestreut die Früchte mit etwas Zucker, rührt um und lasst das Ganze für ca. 10 Minuten ziehen.

3. Verquirlt die Eier mit dem Joghurt.

4. Mischt 80g Zucker, Mehl, Backpulver, Salz und die Zitronenschale zusammen. Gebt dann die Butter in kleinen Stücken dazu und verkrümelt alles gut mit den Fingern bis eine Art Streusel entstehen. Die Eier-Joghurt-Mischung dazugeben und verkneten bis alles gerado so vermengt ist.

5. Zuletzt die Früchte unterheben. Zugegeben das Ganze gleicht dann eher einer klebrigen Pampe als einem Teig, aber das ist gut so 😉

6. Nun nehmt immer ca 2 EL des Teigs, formt ihn zu etwas ahnsehnlichen Haufen (ein wenig platt drücken) und setzt sie auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Mit etwas Zucker bestreuen und ab in den Ofen für ca. 15-20 Minuten. Der Duft ist himmlisch und der Geschmack noch besser!

Scones © SCHOKOLASTIG

Scones © SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken.

Eure Nina

Nachgebacken: Rhabarber-Marzipan Gugl von Mia

Ja, ich habs schon wieder getan, ich habe schon wieder rhabarbert und lauter tolle Köstlichkeiten aus den roten Stangen gezaubert. In letzter Zeit habe ich so viele wunderbare Rhabarberrezepte gesehen (natürlich auch bei Mias Blogevent Rhabarberglück) und wollte am liebsten alles ausprobieren. Mangels ausreichend Zeit geht das im Moment leider nicht, daher habe ich mich erstmal beschränkt auf die nächste Portion Rhabarberkompott (das geht als Nachtisch ja einfach immer), fruchtig-süße Rhabarber-Marzipan Minigugl von Mias kochkarussell und die Schalen wurden auch gleich noch weiterverarbeitet zu Rhabarbersaft nach dem Rezept von Aska. Los geht’s und sofort nachgebacken:

Rhabarber Mini Gugl 1 © SCHOKOLASTIG

Rhabarber-Marzipan Gugl

nach dem Rezept von Mia vom kochkarussell – ich habe allerdings die doppelte Menge gemacht, da ich keine Minimini-Gugl-Form besitze.

Zutaten für 8 kleine Gugl:

  • 100 g Butter
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100 g + 2 TL Puderzucker
  • 2 Eier
  • 100 g Rhabarber
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 60 g Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker oder selbstgemachten Vanillezucker (ich stecke meine benutzen Vanilleschoten immer in ein Glas voll Zucker, der damit wunderbar aromatisiert wird)
  • 100 g + 2 TL Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

Zubereitung:

1. Heizt euren Ofen auf 200°C vor und fettet eure Guglform mit etwas Butter ein. Streut ein wenig Mehl in die Form (dann kleben die Gugl nicht so).

2. Den Rhabarber putzen, schälen (Die Schalen – bis auf die Endstücke – aufheben!!! Daraus machen wir noch den Rhabarbersaft. Allerdings braucht ihr für den Saft mehr als 100g Rhabarber) und in kleine Stücke schneiden. Auch die Marzipanmasse in möglichst kleine Stücke schneiden (ich weiß, das ist gar nicht so leicht, denn es klebt immer alles zusammen 😉 ). Dann beides mit den 2TL Puderzucker und 2 TL Mehl vermengen und erstmal in den Kühlschrank stellen.

3. Schlagt die weiche (oder sogar flüssige) Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillemark cremig auf. Dann gebt die Eier hinzu und kräftig weiterschlagen bis die Masse richtig fluffig ist.

4. Rührt die Sahne und den Vanillezucker unter den Teig.

Rhabarber Mini Gugl 2 © SCHOKOLASTIG

5. Nun das Mehl und Backpulver zum Teig geben, aber nur kurz verrühren bis sich alle Zutaten leicht verbunden haben. Die Marzipan- und Rhabaerberwürfel unterheben.

6. Den Teig in die Guglformen füllen (nicht ganz bis zum Rand) und ab in den Ofen. Meine Gugl haben ca. 25 Minuten gebraucht (Stäbchenprobe machen!). FERTIG!

Rhabarber Marzipan Gugl © SCHOKOLASTIG

Rhabarber Marzipan Gugl © SCHOKOLASTIG

Ich finde die kleinen Gugl brauchen kaum mehr eine Verzierung, daher habe ich nur ein wenig Puderzucker darüber gestäubt und dem Testesser serviert. Ich kann nur sagen: fantastisch! Ich liebe diese Kombi aus Marzipan und Frucht!

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

Wohlfühl Kuchen: Blueberry Apple Pie

Wo ist denn jetzt bitte der Frühling hin? Heute ist es kalt, bedeckt und regnet – da will man gar nicht aus dem Haus gehen. Zeit sich den Frühling zurück in die Küche zu holen und für einen richtigen Wohlfühl-Kuchen. Und dann schön auf die Couch kuscheln, genießen und einfach mal faul sein. Hier geht’s lang zum Wohlfühlen:

Blueberry Apple Pie©SCHOKOLASTIG

Blueberry Apple Pie

Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 150g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL kaltes Wasser
  • 1 Eigelb
  • 350g Heidelbeeren und geschälte + kleingeschnittene Äpfel
  • 75g Zucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Butter

Blueberry Apple Pie © SCHOKOLASTIG
Zubereitung:

1. Für den Mürbteig gebt ihr stückchenweise die Butter zum Mehl und drückt es mit den Fingerspitzen zu Krümeln, dann nach und nach das Wasser dazugeben und die Prise Salz und alles verkneten. Mindestens eine halbe Stunde in im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Währenddessen könnt ihr die Äpfel schälen und klein schneiden und mit den Heidelbeeren mischen. IMG_1995

3. Heizt euren Ofen auf 200°C vor.

4. Den Teig teilen in 2/3 und 1/3. Den größeren Teil ausrollen und damit eine gefettete Pieform/Springform auskleiden sowie einen kleinen Rand hochziehen.

5. Zucker, Zimt und Mehl vermengen und die Hälfte dieser Mischung auf den Teig geben. Die Heidelbeer-Apfel Mischung darauf verteilen und darüber den zweiten Teil der Zucker-Zimt-Mehl Mischung streuen.Einige Flöckchen Butter darübergeben und mit Zitronensaft beträufeln.

6. Rollt das letzte Drittel des Teigs aus und legt entweder einen ganzen Deckel auf den Pie (dann müsst ihr mit der Gabel ein paar Löcher einstechen, damit Luft entweichen kann) oder schneidet Streifen und legt sie in Gitterform über die Früchte. Gut am Rand festdrücken. Das Eigelb verquirlen und den Deckel/das Gitter damit bestreichen.

7. Den Pie ca. 30 Minuten im Ofen backen. FERTIG!

Blueberry Apple Pie © SCHOKOLASTIG

Blueberry Apple Pie 2 © SCHOKOLASTIG

Genießt diesen fruchtigen Wohlfühl-Kuchen am besten noch mit einer Kugel Vanilleeis oder Schlagsahne… mmmhh 🙂

Lasst es euch gutgehen.

Eure Nina

Nina im Rhabarberglück Teil 2: Rhabarbertarte mit Baiserhaube

Heute im zweiten Teil meiner ersten Rhabarberverarbeitung des Jahres gibt’s eine süß-saure Tarte mit rosa Baiserhaube. Ist die nicht einfach zauberhaft? Ich finde ein toller Hingucker für die Sonntags Kaffeetafel 🙂 Und wenn ihr schon das Rhabarberkompott hergestellt habt, dann ist die Tarte wirklich sehr schnell gemacht. Also keine Ausreden mehr und legt los:

Rhabarbertarte © SCHOKOLASTIG

Rhabarbertarte mit Baiserhaube

Zutaten:

Für den Streusel-Boden:

  • 300g Mehl
  • 180g Butter (kalte)
  • 100g Zucker
  • 1 Vanillezucker

Für die Rhabarberfüllung:
Rhabarberkompott nach meinem Rezept, ich habe ca. die Hälfte dafür für die Tarte verwendet, also:

  • 500g Rhabarber
  • ca. 50ml Wasser
  • ca. 50g Zucker
  • das Mark von einer halben Vanilleschote
  • etwas Vanillepuddingpulver

Für die Baiserhaube:

  • 3 Eiweiß
  • 150g Zucker
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • eine Prise Salz
  • nach Belieben: rote Lebensmittelfarbe (Pulver)

Zubereitung:

1. Mehl mit Zucker und Vanillezucker mischen. In kleinen Stücken die kalte Butter zugeben und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. Kalt stellen.

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

2. Das Rhabarberkompott nach meinem Rezept zubereiten: Geschälten Rhabarber in Stücke schneiden und mit dem Zucker, Wasser und der Vanilleschote aufkochen. Wenn der Rhabarber weich ist mit etwas Vanillepuddingpulver andicken und nochmal aufkochen.

3. Die Streusel nun in eine Springform geben und mit den Fingern festdrücken (du brauchst die Form nicht einmal einzufetten, der Kuchen löst sich auch so wunderbar). Versuche einen kleinen Rand anzudrücken, sonst läuft die Füllung heraus. Dann das Rhabarberkompott auf dem Boden verteilen.

Rhabarbertarte 2 © SCHOKOLASTIG

4. Den Boden mit Füllung nun 25 Minuten im Ofen backen.

5. Währenddessen das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen. Wenn es steif ist, den Zitronensaft und nach und nach den Zucker dazugeben und immer weiterschlagen bis eine glänzende Masse entsteht, die Spitzen bildet. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ein wenig rote Lebensmittelfarbe dazugeben (Pulver!).

6. Nach 25 Minuten den Boden aus dem Ofen nehmen und das Baiser daraufstreichen (oder mit einer Spritztülle spritzen). Dann weitere 20-25 Minuten im Ofen backen (das Baiser sollte nicht zu dunkel werden). Fertig ❤

Rhabarbertarte 5 © SCHOKOLASTIG

Rhabarbertarte 4 © SCHOKOLASTIG

Rhabarbertarte 3 © SCHOKOLASTIG

Wenn der Kuchen auskühlt, bildet er kleine Siruptröpfchen auf der Oberfläche, was besonders schön aussieht. Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Da ich beim kochkarussel auf das Blogevent Rhabarberglück gestoßen bin, steuere ich meine Rhabarbertarte mit Baiserhaube bei:

Rhabarberglück-Das-Blogevent-im-Kochkarussell-500

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina