Frühlingshafte Grüße: Käsekuchen mit Orange

Wie wunderschön war es den Sonnenschein der letzten Tage zu genießen, die Vitamin D Reserven wieder aufzufüllen und trotz kalter Temperaturen Draußen spazieren zu gehen. Hachja, das könnte gerne länger so bleiben. Natürlich ist es noch nicht richtig Frühling, aber mit ein paar Blumen und diesem fruchtig frischen Käsekuchen könnt ihr euch den Frühling schon mal ins Haus und an den Kaffeetisch holen. Ich wollte diesmal einen Käsekuchen backen, der nicht zu mächtig, sondern schön fluffig locker ist und leicht nach Vanille und Orange schmeckt. Getoppt wird das Ganze dann noch mit einer Orangen-Soße für den Frischekick. Und obwohl mein Liebster zunächst ein wenig skeptisch war: „Orange im Käsekuchen!?!?“, konnte ihn der Kuchen doch vollends überzeugen und danach sogar noch seine Kollegen in der Arbeit beglücken. Ich bin richtig verliebt in diese fluffige Käsetorte, das Geheimnis daran ist die geschlagene Sahne und geschlagenes Eiweiß, die unter die Quarkmasse gehoben werden – ein Traum sage ich euch!

Orangen Käsekuchen

(Inspiriert durch die Käsetorte von Conny Suhr)

Orangen Käsekuchen

Orangen Käsekuchen

Zutaten für den Mürbteig:

  • 70g Zucker
  • 140g Butter
  • 200g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Der Teig reicht für eine große Springform mit 26cm Durchmesser.

Tipp: Da ich nur eine 20er Springform benutzt habe, habe ich die Hälfte des Teiges einfach eingefroren. Der Teig kann dann einfach bei Raumtemperatur aufgetaut und weiterverwendet werden.

Orangen Käsekuchen

Zutaten für die Quarkmasse (für 20er Springform):

  • 125g Zucker
  • 30g Stärke
  • 4 Eier
  • 500g Quark (40%)
  • 175g Sahne
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone (bio)
  • Abrieb einer 1/2 – 1 Orange (bio)

Zutaten für Orangen-Soße:

  • Saft von 3-4 Orangen
  • Abrieb von 1/2 Orange
  • Abrieb von 1/2 Zitrone
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 EL Speisestärke

Orangen Käsekuchen

Zubereitung:

  1. Für den Mürbteig: Butter, Zucker, Salz und Ei vermischen und zum Schluss das Mehl unterkneten. Zu einem glatten Teig verkneten und mindestens eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Für die Quarkmasse: Zucker, Stärke und 3 der Eier verrühren und den Quark dazugeben. Das letzte Ei trennen, Eigelb ebenfalls unterrühren, das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Sahne schlagen und unterheben. Zuletzt das Vanillemark und Orangen- sowie Zitronenabrieb unterrühren.
  3. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen und in zwei Teile teilen, die eine Hälfte einfrieren, die andere Hälfte ausrollen und eine gefettete und gemehlte 20er Springform auslegen. Den Boden ca. 10 Minuten goldgelb vorbacken.Orangen Käsekuchen
  5. Dann die Quarkmasse über den Boden geben und ca. 45 Minuten backen (sollte langsam fest werden und leicht braun). Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen darin stehen lassen bis er ganz kalt ist. Dann in den Kühlschrank stellen (am besten über Nacht).
  6. Für die Orangen-Soße: Den Orangen- und Zitronensaft mit dem Abrieb und Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Wenn der Saft anfängt zu kochen die Stärke hineinsieben und mit dem Schneebesen einrühren, einige Minuten kochen lassen. Dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Abschmecken und evtl. noch mehr Zucker und/oder Zitronensaft dazugeben. Durch ein Sieb streichen und auf den abgekühlten Kuchen geben. Wieder für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Genießen!

Orangen Käsekuchen

Ich hoffe euch kann dieser Kuchen genauso begeistern wie mich und ihr gönnt euch ein Stück Frühling.

Weitere Käsekuchen findet ihr übrigens HIER und HIER.

Lasst es euch schmecken.

Eure Nina

 

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Geburtstags-Kuchen-Orgie Teil 2: Johannisbeer-Muffins und eine Zitronen-Mohn-Rolle

Ein paar Tage nach dem  eigentlichen Geburtstag von meinem Liebsten, der ja schon mit einem Walnuss-Espresso-Törtchen verwöhnt wurde (Rezept klicke HIER), stand dann der Familienbesuch an. Das heißt natürlich immer extra Stress, schließlich will man sich ja nicht blamieren, es soll am besten allen schmecken und es darf auch nicht zu wenig sein. Wenn ihr wüsstet wie viel Kuchen diese Familie verdrücken kann! 😉 Nachdem ich also meine erste Zitronen-Mohn-Rolle (das tolle Rezept habe ich bei Sarah vom Knusperstübchen entdeckt und musste es einfach ausprobieren, wahnsinnig lecker!) schwitzend fertiggestellt hatte, kam Panik in mir auf: „Das wird doch niemals für alle reichen!“ Und somit stand ich am Samstag Morgen nochmal in der Küche, ich hatte zum Glück noch Johannisbeeren, und zur Zitronenrolle gesellten sich noch ein paar Johannisbeer-Muffins mit Zitronentopping (es war noch ein wenig Füllung von der Rolle übrig geblieben). Am Ende des Tages waren alle zufrieden, satt und glücklich 🙂

Zitronen-Mohn-Rolle

nach einem Rezept vom Knusperstübchen

Zitronen-Mohn-Roll und Johannisbeer Muffins © SCHOKOLASTIG

Zutaten für den Teig:

  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 2EL Joghurt
  • Abrieb einer Zitrone
  • Prise Salz
  • 120g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 20g Puderzucker
  • 2EL Mohn (ich habe gemahlenen Mohn verwendet)

Zutaten für die Creme:

  • Saft von 3 Zitronen (etwa 150ml)
  • 150g Zucker
  • 100ml Wasser
  • Abrieb von 2 Zitronen
  • 3 Eigelb
  • 1EL Speisestärke
  • 30g Butter
  • 200g Quark
  • 100g Creme Fraiche
  • 100g weiße Schokolade
  • 2EL Joghurt
  • 1EL Mohn (ich habe gemahlenen Mohn verwendet)

©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

1. Zunächst bereiten wir den Teig zu. Schlagt dafür die Eier schaumig, gebt den Zucker hinzu und weiterschlagen, bis eine sehr helle Creme entstanden ist.
2. Nun den Zitronensaft, Abrieb und Joghurt hinzugeben und weiterrühren.
3. Das Mehl, Backpulver und Salz mischen und in die Masse sieben, vermengen und den Mohn unterheben.
4. Euren Ofen auf ca. 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen, Teig eben auf das Backpapier streichen. Etwa 10 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen testen.
5. Jetzt wird es ein wenig knifflig: Streut etwas Puderzucker auf ein Küchentuch und legt den heißen Teig umgedreht auf das Tuch, eine Ecke vom Küchentuch sollte noch rausschauen und diese legt ihr über den Teig. Nun rollt ihr das Ganze (mit dem Küchentuch!) straff vom kurzen Ende aus ein. In dieser Rolle Küchentuch mit Teig lasst ihr diesen vollständig abkühlen. Währenddessen könnt ihr die Creme vorbereiten.
6. Zunächst das Lemon-Curd anrühren. Es wird viel mehr Masse als ihr für die Rolle braucht, den Rest könnt ihr also entweder als Brotbelag essen oder noch etwas anderes backen (wie einen Lemon-Meringue-Pie ;-)). Hierfür Wasser, Zucker, Zitronensaft und Abrieb einer Zitrone in einen Topf geben und erhitzen. Speisestärke mit Wasser anrühren und sobald der Zucker vollständig aufgelöst ist, Speisestärke unterrühren. Eigelbe vermengen und unter ständigem Rühren in die Masse geben (darf nicht zu heiß sein, sonst bekommt ihr Rührei…), weiterrühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis alles sehr stark eingedickt ist. Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.
©SCHOKOLASTIG
7. Weiße Schokolade schmelzen und Joghurt unterrühren, abkühlen lassen.
8. Magerquark cremig aufschlagen, unter Rühren die Creme Fraîche dazugeben, nun die Schokolade-Masse unterrühren und kühl stellen. Nach etwa 20 Minuten 3-4 Esslöffel des Curds unterrühren, sowie Abrieb einer Zitrone und den Mohn.
9. Den Teig auseinanderrollen, auf Frischhaltefolie legen, gleichmäßig mit der Creme bestreichen und straff einrol
len, in Frischaltefolie wickeln, im TK eine Stunde kalt stellen oder über Nacht in den Kühlschrank. Mit Puderz
ucker bestreuen und kühl servieren.
©SCHOKOLASTIG
Ich finde zitronige Kuchen im Sommer sowieso toll und diese Roll ist wirklich eine Wucht und ein Hingucker! ❤
Nach der etwas aufwendigeren Rolle mussten die Muffins schnell gehen. Aber sie waren ebenfalls schön saftig und mit den Johannisbeeren frisch und perfekt für den heißen Sommertag:

Johannisbeer-Muffins

 

©SCHOKOLASTIG

Zutaten für 12 Muffins:

  • 150g Johannisbeeren
  • 1 Ei
  • 80ml Öl (neutrales wie Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 100g Zucker
  • 150g Naturjoghurt
  • 100ml Milch
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Johannisbeeren waschen und abzupfen.
  2. Ofen auf ca. 200°C vorheizen.
  3. In einer Schüssel das Ei verquirlen, dann Öl, Zucker, Joghurt und Milch dazugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Masse geben. Alles gemeinsam verrühren, bis es glatt ist. Jetzt die Johannisbeeren vorsichtig unterheben.
  5.  Ein Muffinblech mit Förmhcne auslegen oder einfetten und gleichmäßig mit dem Teig befüllen.
  6. Im Backofen ca. 20 – 25 Minuten backen – Stäbchenprobe machen.
  7. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben. Da ich noch etwas Füllung von der Zitronenrolle übrig hatte, habe ich diese noch als Topping verwendet.

©SCHOKOLASTIG

Sieht diese Kuchentafel nicht einfach toll aus?

Lasst es euch schmecken. Und wenn ihr wissen wollt, was ich mit dem restlichen Lemon Curd noch angestellt habe, dann schaut nächste Woche vorbei, denn dann gibt es Meringue-Lemon-Pie! 🙂

Eure Nina

Einpacken fürs Picknick: Zitronen-Himbeer-Cookies

Was für ein tolles Wetter! Da hat man doch einfach nur Lust im Grünen zu liegen und die sonnenhungrige Haut mit Vitamin D zu versorgen, dazu noch ein gutes Buch und einen leckeren Snack – perfekt! Im Sommer mache ich besonders gerne fruchtige Kuchen und Gebäck. Zum Mitnehmen empfehle ich euch diese ruckzuck gemachten, frischen Zitronen-Himbeer-Cookies mit ganz softem Teig. Köstlich! Der Sommer kann kommen!

Zitronen-Himbeer-Cookies

Zitronen-Himbeer-Cookies

Zutaten:

  • 120g Butter (weiche/flüssige)
  • 100g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1/2 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 160g Mehl
  • eine Handvoll Himbeeren (gefroren oder frisch)

Zubereitung:

1. Rührt die Butter mit dem Zucker bis die Mischung eine schaumige Konsistenz hat.

2. Gebt das Ei dazu und kräftig rühren.

3. Die Zitrone heiß waschen, etwas von der Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Saft und die abgeriebene Schale zur Zucker-Ei-Mischung geben und weiterrühren.

4. Backpulver, Salz und das Mehl dazugeben und gut vermengen.

5. Zuletzt die Himbeeren kurz unterheben und der Teig ist fertig.

6. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mit zwei Löffeln möglichst gleichmäßige Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben (bei mir wurden sie leider in der Eile alle ungleichmäßig groß 😉 Und vorsicht: sie laufen etwas auseinander) und dann ca. 12-15 Minuten im Ofen backen bis sie leicht bräunlich werden.

 

Zitronen-Himbeer-Cookies

Cookies Collage

Abkühlen lassen und genießen.

Genießt die Sonne!

Eure Nina

Eine wie keine: Himbeer-Quark-Torte mit Pistazienbiskuit

So, das Osterwochenende ist da und damit auch der gewöhnliche Stress und Trubel, der mit dem Familienbesuch einhergeht: Anreise, Planen, Einkaufen, Vorbereiten, Kochen und nebenher noch so viele Leute wie möglich sehen. Gott sei Dank hat sich das Aprilwetter wieder ein wenig beruhigt und ein paar Sonnenstrahlen kann ich nebenher auch noch tanken. Ein Nachmittag war natürlich dem Backen der diesjährigen köstlich frischen Ostertorte vorbehalten. Und das Rennen machte (nach einem großen Aufschrei meiner Familie, dass es was Fruchtiges sein muss!) eine Himbeer-Quark-Torte mit luftigem Pistazienbiskuit. Ui, die Pistazien sind zwar leider immer sehr teuer und frische Himbeeren zu kriegen war auch kein Zuckerschlecken, aber wenn man erstmal alle Zutaten zusammen hat, dann ist die Torte auch gar nicht schwer zu machen:

Himbeer-Quark-Torte3 © SCHOKOLASTIG

Himbeer-Quark-Torte

Zutaten:
Quark-Sahne-Masse

  • 150g Gelierzucker
  • 300g Himbeeren
  • 1 Beutel Agar-Agar (oder 4 Blatt Gelatine)
  • 500g Quark (Vollfett)
  • 80g Zucker
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale (einer Bio Zitrone)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200ml Schlagsahne

Biskuit

  • 120g Pistazien
  • 80g Mehl
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • Salz
  • 200g Himbeeren zum Garnieren

Zubereitung:

1. Gelierzucker mit 300g Himbeeren in einen Topf geben und aufkochen lassen. Unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen. Dann mit dem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Abkühlen lassen. Himbeeren durch Sieb streichen © SCHOKOLASTIG

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Gemahlene Pistazien © SCHOKOLASTIG3. Pistazien im Blitzhacker fein mahlen und mit dem Mehl mischen. 4 Eier, 100g Zucker und eine Prise Salz mindestens 8 Minuten cremig-dicklich rühren (Freude für den, der eine Küchenmaschine besitzt ;-)). Pistazien-Mehl-Mischung mit dem Schneebesen unterheben. Teig in eine eingefettete Sprinform füllen (ich habe sie mit Backpapier ausgelegt, aber damit wurde der Boden kleiner als die Form und das Einfüllen der Quarkmasse führt dazu, dass sie seitlich über den Boden läuft…) und glatt streichen.

4. Teig im vorgeheizten Ofen ca. 20-25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Den Biskuit mit einem Messer aus dem Boden lösen und waagrecht halbieren (wirlich eine etwas komplizierte Sache, aber es geht). Biskuit auf eine Platte legen und mit dem Springformring umspannen.

Boden und Deckel © SCHOKOLASTIG

5. Agar-Agar mit 200ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen (vorsicht, nicht zu lange abkühlen lassen, sonst geliert die Masse schon!).

6. Quark, 80g Zucker, Zitronenschale und -saft glatt rühren. Die abgekühlte Agar-Agar Masse unterrühren. Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben.

7. Quarkmasse auf den Biskuitboden geben. Das Himbeerkompott esslöffelweise unter die Quarkmasse heben. Alles mit dem oberen Biskuitboden belegen und leicht aufdrücken. Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank festwerden lassen (am besten über Nacht).

Marmorierung © SCHOKOLASTIG

8. Torte mit einem Messer aus der Form lösen, restliche Himbeeren auf die Torte geben und wenn ihr wollt, könnt ihr sie noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Himbeer-Quark-Torte2 © SCHOKOLASTIG

Himbeer-Quark-Torte4

Ein Blickfang auf dem Oster-Frühstückstisch und die ganze Familie urteilte einstimmig: fruchtig, lecker und die Pistazien überraschen!

Das nächste Fest kommt bestimmt. Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

Hallo Frühling! Carrot Cupcakes mit Frischkäse Topping

Der Frühling schleicht sich langsam aber sicher an und das nächste große Fest steht vor der Tür: Ostern. Ich muss sagen, ich mag diesen Tag besonders gern, da er bei uns traditionell mit einem ausgiebigen Osterfrühstuck begonnen wird: gekochte Eier, Osterbrot, Geräucherter Schinken (für die Fleischesser…), Zwiebeln, … und natürlich ein leckerer Osterkuchen. Da meine Mutter eher ungern bäckt, bleibt es mir überlassen, einen Kuchen auszuwählen und für dieses Jahr bin ich schon seit zwei Wochen am überlegen. Lasst euch überraschen!

Heute möchte ich euch erstmal einen Klassiker unter den Osterrezepten vorstellen: Den Karottenkuchen. Allerdings habe ich kürzlich Cupcakes daraus gemacht, daher ist es eine kleine Abwandlung des traditionellen Rezepts. Dies ist das Lieblingsrezept von fast jedem, der diesen Kuchen einmal probiert hat! Früher hätte ich niemals geglaubt, dass Karotten in einem Kuchen etwas Gutes sein können 😉 Aber überzeugt euch selbst und backt diese köstlich-frischen Cupcakes oder die doppelte Menge für einen großen Kuchen:

Carrot Cupcakes mit Frischkäse Topping

Carrot Cupcakes © SCHOKOLASTIG
Zutaten:

(Für ca. neun Cupcakes; nehmt einfach die doppelte Menge für einen großen Kuchen)

Für den Teig:

  • 150g Karotten
  • 75g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 30g gehackte Walnüsse
  • 30g Kokosraspel
  • 40g Mehl
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für das Topping:

  • 80g Puderzucker
  • 1/2 Packung Frischkäse natur
  • 30g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • etwas Vanillezucker
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

1. Schält die Karotten und raspelt sie möglichst fein. Per Hand ist dies wirklich eine ganz schön nervtötende Arbeit, seitdem ich meine Küchenmaschine habe, mache ich den Kuchen viel lieber! 😉

2. Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.

3. Mandeln, Karotten, Walnüsse, Kokosraspel, Mehl, Backpulver und Zimt mischen und zum Eigelb-Zucker-Gemisch geben. Nur kurz verrühren.

4. Nun noch das Eiweiß mit einem Kochlöffel unterheben und schon ist der Teig fertig.

5. Legt eure Muffinform mit Papierförmchen aus oder fettet sie ein und gebt den Teig hinein.

6. Die Muffins nun bei 180°C ca. 20 Minuten im Ofen backen (wenn sie noch zu weich sind noch ein paar Minuten länger backen) und lasst sie auskülen. Wenn ihr mit der doppelten Menge einen Kuchen backt, dann sollte er ca. 45 Minuten bei 180°C im Ofen bleiben.Carrot Cupcakes ohne Topping © SCHOKOLASTIG Carrot Cupcakes ohne Topping © SCHOKOLASTIG7. Für das Topping rührt ihr Frischkäse, Butter, Puder- und Vanillezucker kräftig durch (es sollten keine Klümpchen bleiben) und schmeckt es dann mit Zitronensaft ab. Ich persönlich mag es nicht zu süß.

Carrot Cupcakes  © SCHOKOLASTIG

8. Wenn die Muffins ausgekühlt sind streicht ihr das Topping drauf und könnt die Cupcakes natürlich noch nach Belieben verzieren. Für den Kuchen habe ich kleine Marzipankarotten verwendet.

Carrot Cupcakes © SCHOKOLASTIG
Carrot Cupcakes © SCHOKOLASTIG

Sehen die nicht schön frühlingshaft aus? Guten Appetit!

Eure Nina