Geburtstags-Kuchen-Orgie die letzte: Lemon-Meringue-Pie

Jetzt kommt endlich der dritte und letzte Teil meiner Geurtstagsserie für meinen Liebsten und zwar ein Lemon-Meringue-Pie, den ich noch Sonntag Abend für ihn zum Mitnehmen in die Arbeit gebacken habe, schließlich wollen die lieben Kollegen ja auch immer was von einem Geburtstag haben 😉 Da ich ja noch Lemon Curd von der Mohn-Zitronen-Rolle übrig hatte (für das Rezept klicke HIER), wollte ich dieses unbedingt verwenden. Und was passt perfekt zu Zitronen? Jawohl, zuckersüßes Baiser! Mmmmhhh, es kracht, wenn man reinbeißt und zuerst ist es supersüß, dann kommt der saure Geschmack der Zitronen und unten noch ein schön knuspriger Mürbteig – köstlich! Und vor allem sieht Baiser ja auch immer so zauberhaft aus, nicht wahr? Also ich hätte nichts gegen ein weiteres zitroniges Süß… (Leider musste ich die meisten Bilder Abends machen, daher etwas dunkel)

©SCHOKOLASTIG

Lemon-Meringue-Pie

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 225g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Zucker
  • 150g Butter
  • 3-4 EL kaltes Wasser
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

SCHOKOLASTIG

Für das Lemon Curd:

Das Lemon Curd könnt ihr auch mit etwas Quark + Crème fraîche strecken, wem es pur etwas zu sauer-süß ist 😉

  • Saft von 3 Zitronen (etwa 150ml)
  • 150g Zucker
  • 100ml Wasser
  • Abrieb von 2 Zitronen
  • 3 Eigelb
  • 1EL Speisestärke
  • 30g Butter

Übrigens könnt ihr das Curd ganz einfach mit einer Frucht eurer Wahl austauschen und erhaltet somit Blaubeer Curd, Limetten Curd, Orangen Curd oder was euch sonst so einfällt! 😉

Für die Meringue-Haube:

  • 4 Eiweiß
  • 150g Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Mürbteig in einer Schüssel Mehl, Salz, Zucker, Zitronenschale und kalte Butter verkneten bis sich ein krümeliger Teig bildet, dann das Wasser darübersprenkeln und weiterkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Backofen auf 200°C vorheizen. In der Zwischenzeit das Lemon Curd zubereiten falls noch nicht geschehen: Hierfür Wasser, Zucker, Zitronensaft und Abrieb einer Zitrone in einen Topf geben und erhitzen. Speisestärke mit Wasser anrühren und sobald der Zucker vollständig aufgelöst ist, Speisestärke unterrühren. Eigelbe vermengen und unter ständigem Rühren in die Masse geben (darf nicht zu heiß sein, sonst bekommt ihr Rührei…), weiterrühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis alles sehr stark eingedickt ist. Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.

SCHOKOLASTIG

  1. Nun den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Sprinform/Tarteform damit auskleiden. Einige Male mit einer Gabel einstechen und ca. 10-15 Minuten im Ofen vorbacken.
  2. Ofentemperatur auf 150°C reduzieren. Das Lemon Curd in den vorgebackenen Teig gießen.
  3. Das Eiweiß steif schlagen, Zucker unter Rühren einrieseln lassen und den Eischnee mit einer Stern-Spritztülle auf den Kuchen spritzen. Ca. 40 Minuten im Ofen backen, dann abkühlen lassen und am besten gekühlt servieren.

SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

P.S.: Ihr steht auf Zitronen? Dann probiert doch auch mal diese Zitronen-Mohn-Rolle 😉

 

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Träuble-Träumchen mit Baiser für eine hungrige Studentenmeute

Nein, ich komme nicht aus Schwaben, aber „Träuble“ klingt doch einfach so viel süßer als „Johannisbeeren“, hihi, und das ist dieser leckere Kuchen ja auch. Also eigentlich ist es im Moment ja viel zu heiß zum backen, aber da ein langer samstägiger Projekttag an der Uni ansteht und jeder etwas fürs Buffet mitnehmen sollte, war natürlich klar, dass ich etwas Süßes backen muss. Also stand ich heute in der Küche, rührte Teig, entstielte die Beeren, schlug Baiser und war schon nach kurzer Zeit schweißgebadet. Die Anstrengung war aber nach dem glücklichen Gelingen und dem Probieren eines der sauer-süßen Stücken gleich wieder vergessen – es ist sozusagen ein Träuble-Träumchen geworden 🙂 Und da ich zufälligerweise bei ullatrullabacktundbastelt auch noch auf das Bogevent „Pink, pink, pink sind alle meine Törtchen“ gestoßen bin, spendiere ich ihr einen Träuble-Traum:

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Träublekuchen mit Baiser

Zutaten für ein Blech:

Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 200g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Johannisbeer-Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 150g Puderzucker
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 500g Johannisbeeren

Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr aus den Teigzutaten rasch einen Mürbteig her (am besten mit den Händen kneten) und ab damit in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten.

2. Währenddessen könnt ihr schon mal den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech bereitstellen.

3. Nach der Kühlzeit den Teig herausnehmen und backblechgroß ausrollen. Bei mir war das mit dem Mürbteig nicht ganz so einfach, am besten klappte es den Teig direkt auf Backpapier auszurollen und dann auf das Backblech zu heben. Ein paar mal mit einer Gabel einstechen und im Ofen 15 Minuten vorbacken.

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

4. Teig herausnehmen und Ofen auf 120°C runterdrehen.

5. Die Johannisbeeren waschen und vorsichtig von den Rispen streifen, mit ca. 2 Esslöffeln der Haselnüsse mischen.

6. Das Eiweiß mit dem Salz schlagen, nach und nach den Zucker zugeben und ganz steif schlagen. Die gemahlenen Haselnüsse und die Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Die Masse auf den Teig streichen und in den Ofen stellen. Für ca. 90 Minuten trocknen lassen (dabei immer wieder nachschaue, dass das Baiser nicht zu braun wird). Am Ende sollte es außen knusprig und innen weich sein.

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Träuble Kuchen ©SCHOKOLASTIG

Und hier das Banner zum Backevent. Schaut doch mal vorbei bei:

ullatrulla_Blogevent+Pink

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

P.S.: Lust auf mehr sauer-süße Baiser Kuchen? Schaut mal bei meiner Rhabarbertarte rein KLICK.

Nina im Rhabarberglück Teil 2: Rhabarbertarte mit Baiserhaube

Heute im zweiten Teil meiner ersten Rhabarberverarbeitung des Jahres gibt’s eine süß-saure Tarte mit rosa Baiserhaube. Ist die nicht einfach zauberhaft? Ich finde ein toller Hingucker für die Sonntags Kaffeetafel 🙂 Und wenn ihr schon das Rhabarberkompott hergestellt habt, dann ist die Tarte wirklich sehr schnell gemacht. Also keine Ausreden mehr und legt los:

Rhabarbertarte © SCHOKOLASTIG

Rhabarbertarte mit Baiserhaube

Zutaten:

Für den Streusel-Boden:

  • 300g Mehl
  • 180g Butter (kalte)
  • 100g Zucker
  • 1 Vanillezucker

Für die Rhabarberfüllung:
Rhabarberkompott nach meinem Rezept, ich habe ca. die Hälfte dafür für die Tarte verwendet, also:

  • 500g Rhabarber
  • ca. 50ml Wasser
  • ca. 50g Zucker
  • das Mark von einer halben Vanilleschote
  • etwas Vanillepuddingpulver

Für die Baiserhaube:

  • 3 Eiweiß
  • 150g Zucker
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • eine Prise Salz
  • nach Belieben: rote Lebensmittelfarbe (Pulver)

Zubereitung:

1. Mehl mit Zucker und Vanillezucker mischen. In kleinen Stücken die kalte Butter zugeben und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. Kalt stellen.

2. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

2. Das Rhabarberkompott nach meinem Rezept zubereiten: Geschälten Rhabarber in Stücke schneiden und mit dem Zucker, Wasser und der Vanilleschote aufkochen. Wenn der Rhabarber weich ist mit etwas Vanillepuddingpulver andicken und nochmal aufkochen.

3. Die Streusel nun in eine Springform geben und mit den Fingern festdrücken (du brauchst die Form nicht einmal einzufetten, der Kuchen löst sich auch so wunderbar). Versuche einen kleinen Rand anzudrücken, sonst läuft die Füllung heraus. Dann das Rhabarberkompott auf dem Boden verteilen.

Rhabarbertarte 2 © SCHOKOLASTIG

4. Den Boden mit Füllung nun 25 Minuten im Ofen backen.

5. Währenddessen das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen. Wenn es steif ist, den Zitronensaft und nach und nach den Zucker dazugeben und immer weiterschlagen bis eine glänzende Masse entsteht, die Spitzen bildet. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ein wenig rote Lebensmittelfarbe dazugeben (Pulver!).

6. Nach 25 Minuten den Boden aus dem Ofen nehmen und das Baiser daraufstreichen (oder mit einer Spritztülle spritzen). Dann weitere 20-25 Minuten im Ofen backen (das Baiser sollte nicht zu dunkel werden). Fertig ❤

Rhabarbertarte 5 © SCHOKOLASTIG

Rhabarbertarte 4 © SCHOKOLASTIG

Rhabarbertarte 3 © SCHOKOLASTIG

Wenn der Kuchen auskühlt, bildet er kleine Siruptröpfchen auf der Oberfläche, was besonders schön aussieht. Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Da ich beim kochkarussel auf das Blogevent Rhabarberglück gestoßen bin, steuere ich meine Rhabarbertarte mit Baiserhaube bei:

Rhabarberglück-Das-Blogevent-im-Kochkarussell-500

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina