Nachgebacken: Zitronen-Kokos-Kringel von Verzuckert

Heute muss ich euch unbedingt ein Rezept von Belinda und ihrem Blog Verzuckert vorstellen, denn diese Zitronen-Kokos-Kringel aus Hefeteig sind der absolute Hammer. Zufällig bin ich beim surfen durch verschiedene Foodblogs auf das Rezept gestoßen und siehe da, noch Hefe im Kühlschrank, Zitronen (statt Limetten) im Obstfach, weiße Schoki in der Vorratskammer und Kokosraspel habe ich sowieso immer Zuhause. Also konnte es schon losgehen. Und was soll ich sagen? Der Hefeteig ist dank des Joghurts super locker-luftig geworden und diese frische-zitronige Füllung erinnert einen irgendwie an Karibik. Diese Teilchen würden sich auch super für ein Sommerpicknick im Park oder am See eignen. Die wird es sicherlich noch oft bei mir geben. Also haltet euch ran und backt die köstlichen

Zitronen-Kokos-Kringel

Zitronen-Kokos-Kringel 1

nach einem Rezept von Belinda von Verzuckert

Zutaten für den Teig:

  • 25 g Hefe
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 450 g Mehl
  • 100 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zitronen-Kokos-Kringel

Zutaten für die Füllung:

  • 2 EL Naturjoghurt
  • 50 g Butter (zimmerwarm)
  • 50 g Zucker
  • Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 60 g Kokosflocken
  • 50 g weiße Schokolade (fein gehackt)
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • etwas Milch

Zitronen-Kokos-Kringel

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig: Milch und Butter zusammen erwärmen (in der Mikrowelle oder im Topf) und dann in eine Schüssel geben. Die Hefe hinein bröseln, den Zucker dazugeben und 10 Minuten ruhen lassen.
  2. Mehl, Joghurt, Ei und Salz hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nun abgedeckt an einem warmen Ort 1 – 2 Stunden gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dafür Joghurt, Butter, Zucker, Saft und Abrieb der Zitrone, Kokosflocken, gehackte weiße Schokolade und Mark der Vanilleschote gut vermischen.
  4. Den Backofen vorheizen auf ca. 180°C.
  5. Jetzt machen wir die Kringel: Den Teig in 12 gleich große Teile teilen und jeweils zu einem Rechteck ausrollen, mit 1 – 2 TL von der Füllung bestreichen und von der langen Seite einrollen.20160216_152927
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    Die Rolle mit einem Messer der Länge nach halbieren, aber nicht ganz durchschneiden.Die zwei entstehenden Stränge mit der offen Seite nach oben legen und nun miteinander verzwirbeln (immer einen Strang über den anderen legen), zu einem Kreis formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.20160216_153034
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  6. Die Kringel nochmal 30 Minuten ruhen lassen.Diese danach mit Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen 10 – 15 Minuten goldbraun backen.

Zitronen-Kokos-Kringel

Tipp: Wenn die Füllung nicht ganz reicht oder ihre eine ganz schnelle, schokoladige Variante bevorzugt, dann könnt ihr einfach 1-2 TL Nutella auf den Teig streichen. Schmeckt ebenfalls ganz köstlich 😉

Schoko-Kringel

Zitronen-Kokos-Kringel

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

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„Gesunde“ Kürbismuffins – Das orange Gemüse lebe hoch!

Halloween ist bereits vorbei, aber die Kürbis-Zeit ist weiterhin in vollem Gange. Meinen ersten Kürbiskuchen habe ich wohl vor zwei Jahren gebacken und seitdem bin ich ein absoluter Kürbis-Gebäck-Fan in allen möglichen Arten! Dieses Gemüse ist einfach so vielfältig und lecker, ein Glück, dass es endlich so ausgiebig den Weg in die deutsche Küche gefunden hat. Ich habe das Internet und viele Backbücher durchstöbert und dabei ist mir besonders ein Rezept ins Auge gestochen, bei dem außer dem Kürbis auch noch ausschließlich Dinkelmehl verwendet wurde und dachte mir „Das muss ich nachbacken!“. Dinkelmehl ist nämlich eine gesündere Mehlart als Weizenmehl und viel besser verträglich. Es enthält mehr und höherwertiges Eiweiß, mehr Vitamine – A1, B1, B2, D, E –, hat einen höheren Mineralstoffgehalt, vor allem Zink, Selen und Kupfer sowie einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, besonders Ölsäure (Mehr dazu KLICK). Gut, also gibts heute mal Gesundes, das zudem noch wahnsinnig lecker schmeckt:

Kürbismuffins

(nach einem Rezept von hellopippa)

Kürbismuffins1 ©SCHOKOLASTIG

Zutaten:
(für etwa 15 Muffins)

  • 400g Kürbis gekocht
  • 300g Dinkelmehl
  • 100g geriebene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 40ml neutrales Öl
  • 3 Eier
  • 175g Süßungsmittel nach Wahl (brauner Zucker/Agavensüße/Birkenzucker/..)
  • ca. 2 TL Zimt, 1/4 TL Muskatnuss, 2 TL Kakao, Ingwerpulver etc

Kürbismuffins2 ©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Zuerst müsst ihr ein Kürbismus herstellen: Dazu den Kürbis enthöhlen, klein schneiden und ca. 15 Minuten lang weich kochen (Vorsicht: falls ihr keinen Hokkaido Kürbis verwendet, müsst ihr den Kürbis vorher schälen!) . Das Wasser abgießen (ein wenig davon auffangen) und mit einem Pürierstab fein pürieren. Um ein geschmeidiges Püree zu bekommen müsst ihr eventuell etwas von dem Kürbiswasser dazufügen. Das Püree etwas auskühlen lassen.

    Tipp: Falls ihr mehr Kürbismus hergestellt habt als ihr benötigt, friert den Rest doch einfach in einem Gefrierbeutel ein und verwendet es für ein anderes Rezept.

  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf ca. 190 Grad vorheizen.
  3. Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Nüsse, Backpulver, Süßungsmittel und Gewürze) miteinander vermischen.Kürbismuffins3 ©SCHOKOLASTIG
  4. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Eidotter mit dem Öl und dem Kürbispüree gut vermixen.
  5. Die trockenen Zutaten zu der Ei-Kürbis-Mischung geben, langsam verrühren und am Schluss den geschlagenen Eischnee vorsichtig unterheben.
  6. Kleidet eine Muffinform mit Muffinförmchen aus und füllt den Teig ein (es ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit 😉 ). Im Ofen etwa 20 Minuten lang backen. Haben die Muffins eine leichte Bräunung, und bleibt bei der Stäbchenprobe nichts mehr am Stab kleben, sind sie fertig.
  7. Danach könnt ihr sie noch nach Belieben dekorieren und genießen – ich finde gekühlt am nächsten Tag schmecken sie nochmal besser!

Kürbismuffins4 ©SCHOKOLASTIG

Kürbismuffins5 ©SCHOKOLASTIG

Kürbismuffins6 ©SCHOKOLASTIG

Bald gibt es noch mehr Kürbisgebäck, denn es ist einfach sooo lecker! 🙂

Lasst es euch schmecken,

eure Nina

Geburtstags-Kuchen-Orgie Teil 2: Johannisbeer-Muffins und eine Zitronen-Mohn-Rolle

Ein paar Tage nach dem  eigentlichen Geburtstag von meinem Liebsten, der ja schon mit einem Walnuss-Espresso-Törtchen verwöhnt wurde (Rezept klicke HIER), stand dann der Familienbesuch an. Das heißt natürlich immer extra Stress, schließlich will man sich ja nicht blamieren, es soll am besten allen schmecken und es darf auch nicht zu wenig sein. Wenn ihr wüsstet wie viel Kuchen diese Familie verdrücken kann! 😉 Nachdem ich also meine erste Zitronen-Mohn-Rolle (das tolle Rezept habe ich bei Sarah vom Knusperstübchen entdeckt und musste es einfach ausprobieren, wahnsinnig lecker!) schwitzend fertiggestellt hatte, kam Panik in mir auf: „Das wird doch niemals für alle reichen!“ Und somit stand ich am Samstag Morgen nochmal in der Küche, ich hatte zum Glück noch Johannisbeeren, und zur Zitronenrolle gesellten sich noch ein paar Johannisbeer-Muffins mit Zitronentopping (es war noch ein wenig Füllung von der Rolle übrig geblieben). Am Ende des Tages waren alle zufrieden, satt und glücklich 🙂

Zitronen-Mohn-Rolle

nach einem Rezept vom Knusperstübchen

Zitronen-Mohn-Roll und Johannisbeer Muffins © SCHOKOLASTIG

Zutaten für den Teig:

  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 2EL Joghurt
  • Abrieb einer Zitrone
  • Prise Salz
  • 120g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 20g Puderzucker
  • 2EL Mohn (ich habe gemahlenen Mohn verwendet)

Zutaten für die Creme:

  • Saft von 3 Zitronen (etwa 150ml)
  • 150g Zucker
  • 100ml Wasser
  • Abrieb von 2 Zitronen
  • 3 Eigelb
  • 1EL Speisestärke
  • 30g Butter
  • 200g Quark
  • 100g Creme Fraiche
  • 100g weiße Schokolade
  • 2EL Joghurt
  • 1EL Mohn (ich habe gemahlenen Mohn verwendet)

©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

1. Zunächst bereiten wir den Teig zu. Schlagt dafür die Eier schaumig, gebt den Zucker hinzu und weiterschlagen, bis eine sehr helle Creme entstanden ist.
2. Nun den Zitronensaft, Abrieb und Joghurt hinzugeben und weiterrühren.
3. Das Mehl, Backpulver und Salz mischen und in die Masse sieben, vermengen und den Mohn unterheben.
4. Euren Ofen auf ca. 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen, Teig eben auf das Backpapier streichen. Etwa 10 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen testen.
5. Jetzt wird es ein wenig knifflig: Streut etwas Puderzucker auf ein Küchentuch und legt den heißen Teig umgedreht auf das Tuch, eine Ecke vom Küchentuch sollte noch rausschauen und diese legt ihr über den Teig. Nun rollt ihr das Ganze (mit dem Küchentuch!) straff vom kurzen Ende aus ein. In dieser Rolle Küchentuch mit Teig lasst ihr diesen vollständig abkühlen. Währenddessen könnt ihr die Creme vorbereiten.
6. Zunächst das Lemon-Curd anrühren. Es wird viel mehr Masse als ihr für die Rolle braucht, den Rest könnt ihr also entweder als Brotbelag essen oder noch etwas anderes backen (wie einen Lemon-Meringue-Pie ;-)). Hierfür Wasser, Zucker, Zitronensaft und Abrieb einer Zitrone in einen Topf geben und erhitzen. Speisestärke mit Wasser anrühren und sobald der Zucker vollständig aufgelöst ist, Speisestärke unterrühren. Eigelbe vermengen und unter ständigem Rühren in die Masse geben (darf nicht zu heiß sein, sonst bekommt ihr Rührei…), weiterrühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis alles sehr stark eingedickt ist. Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.
©SCHOKOLASTIG
7. Weiße Schokolade schmelzen und Joghurt unterrühren, abkühlen lassen.
8. Magerquark cremig aufschlagen, unter Rühren die Creme Fraîche dazugeben, nun die Schokolade-Masse unterrühren und kühl stellen. Nach etwa 20 Minuten 3-4 Esslöffel des Curds unterrühren, sowie Abrieb einer Zitrone und den Mohn.
9. Den Teig auseinanderrollen, auf Frischhaltefolie legen, gleichmäßig mit der Creme bestreichen und straff einrol
len, in Frischaltefolie wickeln, im TK eine Stunde kalt stellen oder über Nacht in den Kühlschrank. Mit Puderz
ucker bestreuen und kühl servieren.
©SCHOKOLASTIG
Ich finde zitronige Kuchen im Sommer sowieso toll und diese Roll ist wirklich eine Wucht und ein Hingucker! ❤
Nach der etwas aufwendigeren Rolle mussten die Muffins schnell gehen. Aber sie waren ebenfalls schön saftig und mit den Johannisbeeren frisch und perfekt für den heißen Sommertag:

Johannisbeer-Muffins

 

©SCHOKOLASTIG

Zutaten für 12 Muffins:

  • 150g Johannisbeeren
  • 1 Ei
  • 80ml Öl (neutrales wie Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 100g Zucker
  • 150g Naturjoghurt
  • 100ml Milch
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Johannisbeeren waschen und abzupfen.
  2. Ofen auf ca. 200°C vorheizen.
  3. In einer Schüssel das Ei verquirlen, dann Öl, Zucker, Joghurt und Milch dazugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Masse geben. Alles gemeinsam verrühren, bis es glatt ist. Jetzt die Johannisbeeren vorsichtig unterheben.
  5.  Ein Muffinblech mit Förmhcne auslegen oder einfetten und gleichmäßig mit dem Teig befüllen.
  6. Im Backofen ca. 20 – 25 Minuten backen – Stäbchenprobe machen.
  7. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben. Da ich noch etwas Füllung von der Zitronenrolle übrig hatte, habe ich diese noch als Topping verwendet.

©SCHOKOLASTIG

Sieht diese Kuchentafel nicht einfach toll aus?

Lasst es euch schmecken. Und wenn ihr wissen wollt, was ich mit dem restlichen Lemon Curd noch angestellt habe, dann schaut nächste Woche vorbei, denn dann gibt es Meringue-Lemon-Pie! 🙂

Eure Nina

Nachgebacken: Zitroniger Mohn-Blaubeer Kuchen oder meine neue große Liebe

Ich wollte ja schon längst mal wieder was mit Mohn backen und dann stieß ich auf dieses Rezept von Pieces of Sugar und bin einfach hin und weg. Aus der Torte habe ich einen einfachen Rührkuchen gemacht, damit man ihn bei diesem Wetter auch zum Picknicken oder Grillen mitnehmen kann und er ist supersaftig, mohnig, zitronig und blaubeerig geworden! Daher kann ich wirklich sagen, ich glaube es ist ein neuer Lieblingskuchen geboren, der leicht mit schokoladigen Leckereien mithalten kann. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen, also macht euch ran und probiert diesen Kuchen aus – auch bei der aktuellen Hitzewelle genießbar 🙂 :

Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Zitronen-Mohn-Blaubeer-Kuchen

nach einem Rezept von Pieces of Sugar

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz
  • 400 g Natur Joghurt (3,5%)
  • 6 Eier (ich hatte tatsächlich riesige L Eier, von denen hab ich dann nur 3 genommen)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 160 g hellbrauner Zucker (Rohrzucker)
  • 300 g weißer Zucker
  • Abrieb von 2 1/2 Bio Zitronen
  • Saft von 2 Zitronen
  • 250 ml Speiseöl (Sonnenblumenöl, da es keinen Eigengeschmack hat)
  • 200 g Blaubeeren
  • 50 g Mohn (ich habe gemahlenen verwendet)

Stück Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Heizt den Ofen auf 180° Heißluft vor und fettet und mehlt eine Springform oder legt sie mit Backpapier aus.
  2. Siebt das Mehl, Salz  und das Backpulver in eine Schüssel und vermengt alles gut miteinandern.
  3. In einer zweiten, großen Schüssel verquirlt ihr die zimmerwarmen Eier gut und gebt den Joghurt und den braunen sowie den weißen Zucker und den Vanillezucker hinzu. Auch den Abrieb und Saft der Zitronen hinzufügen, sowie das Speiseöl.
  4. Nun die Mehlmischung kurz untermischen, damit eine homogene Masse entsteht. Dann noch den Mohn und die Blaubeeren unterheben und schon ist der Teig fertig.
  5. Alles in die Springform geben und ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Nachdem er abgekühlt war, habe ich ihn nur noch mit Puderzucker bestäubt.

Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

Karottenkuchen mal ganz anders: Carrot Cake Roll aus „Mara’s Sweet Goodies“ Backbuch

Ich habe mir vor kurzem das Backbuch „Mara’s Sweet Goodies“ von Life is full of goodies gekauft und ich muss sagen: ich bin begeistert und wollte euch gleich mal ein tolles Rezept daraus vorstellen! Das Buch besteht aus fünf Kapiteln (Curds+ Marmeladen, Frühstück, Kuchen, Kleingebäck und Eis) mit hauptsächlich amerikanisch angehauchten Leckereien. Schon das erste Kapitel hat mich gefesselt, schließlich stehe ich auf die verschiedensten Curds und Karamellcremes, die man ja wirklich vielfältig einsetzen kann. Bei süßem Frühstück und Eis bin ich sowieso IMMER dabei und in ihren Kuchen- und Kleingebäck- Kapiteln findet man einige wirklich komplett neue Rezeptideen.
Eins davon musste ich sofort ausprobieren: die Giant Carrot Cake Roll mit Apfelkaramell ❤ Die hört sich nicht nur lecker an, sondern sieht verdammt gut aus. Karottenkuchen ist ja sowieso etwas köstliches, siehe zum Beispiel hier meine Carrot Cake Cupcakes, und dann auch noch in Kombination mit Hefeteig, eine super Idee! Ein wenig skeptisch war ich ja, ob ich die optisch auch so toll hinkriegen würde und wenn ja, würde es sicherlich ewig dauern, aber weit gefehlt: das Rezept ist auch noch einfach zu machen! Während der Hefeteig geht, rührt man noch das Apfelkaramell an und der Duft allein ist schon unglaublich verführerisch….mmmmhhh…. so aber nun spanne ich euch nicht länger auf die Folter und kredenze euch das Rezept. Das Buch könnt ihr euch hier bestellen.

Carrot Cake Roll - © SCHOKOLASTIG

Giant Carrot Cake Roll

aus Mara’s Sweet Goodies

Zutaten:

Für den Hefeteig:

  • 150g Karotten
  • 1 Würfel Hefe
  • 60ml lauwarmes Wasser
  • 570g Mehl
  • 80g Zucker
  • 60g weiche Butter
  • 60ml lauwarme Milch

Für die Füllung:

  • 80g brauner Zucker
  • 80g weißer Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 60g flüssige Butter

Zubereitung:

1. Reibt die Karotten sehr fein – am besten geht das natürlich mit der Küchenmaschine 🙂

2. Bröckelt die Hefe in das lauwarme Wasser und lasst sie ca. 10 Minuten gehen.

3. Mischt das Mehl mit dem Zucker und mit der Butter, der Milch und dem Hefewasser zu einem glatten Teig verkneten und zuletzt die geriebenen Karotten dazugeben. Den Hefeteig lasst ihr dann an einem warmen Ort (abgedeckt) ca. 1 Stunde gehen. Währenddessen könnt ihr das Apfelkaramell zubereiten (siehe unten).

4. Den Teig anschließend nochmal kurz durchkneten und dann zu einem großen Rechteck von ca. 50x30cm ausrollen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

5. Für die Füllung mischt ihr den braunen und weißen Zucker mit der weichen Butter und dem Zimt und verrührt alles gut. Diese Mischung streicht ihr dann auf den Teig. Teigplatte © SCHOKOLASTIG

6. Fettet eine Springform oer legt sie mit Backpapier aus. Schneidet aus der Teigplatte lauter lange Streifen von ca. 3cm Breite und ordnet sie nun nacheinender in der Springform als Erster Streifen aufgerollt © SCHOKOLASTIGriesige Rolle an. Das heißt ihr rollt den ersten Streifen zu einer Schnecke und legt sie in die Mitte der Springform. Die nächsten Streifen werden nun nacheinander immer weiter drumherum gewickelt. So entsteht nach und nach eine riesige Rolle 🙂 Große Rolle © SCHOKOLASTIG

7. Nun lasst ihr die Rolle nochmal 15 Minuten gehen. Dann ca. 25 Minuten im Ofen backen (bei mir hat der Kuchen mindestens 40 Minuten gebraucht…). Danach könnt ihr ihn dann großzügig mit dem Apelkaramell übergießen. Lecker, lecker, oberlecker!

Giant Carrot Cake Roll © SCHOKOLASTIG

Apfelkaramell

aus Mara’s Sweet Goodies

Rolle mit Karamell begießen © SCHOKOLASTIGZutaten:

  • 500ml naturtrüber Apelsaft
  • 200g brauner Zucker
  • 60g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 180ml Sahne

Zubereitung:

1. Kocht den Apelsaft auf und lasst ihn ca. 20 Minuten vor sich hin köcheln. Dann die Hitze reduzieren, den braunen Zucker, die Butter, den Vanillezucker und den Zimt dazugeben und gut verrühren.

2. Die Sahne vorsichtig einrühren und nochmals aufkochen lassen.

3. Unter Rühren weitere 10-15 Minuten köcheln lassen, der Zucker muss sich vollständig auflösen.

4. Dann könnt ihr es in eine saubere Flasche oder Glas abfüllen und gut verschlossen hält es sich auch einige Tage im Kühlschrank.

Das Apelkaramell schmeckt übrigens auch zu Pancakes suuuperlecker! 😉

Giant Carrot Cake Roll © SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken.

Eure Nina

P.S.: Ihr sucht weitere Hefetigrezepte? Schaut doch mal hier.

Nachgebacken: Zitronenjoghurt-Minigugl von Emma’s Lieblingsstücke

Ich bin natürlich viel auf anderen Blogs unterwegs, lese, lasse mich inspirieren und backe gerne nach, was mir gefällt. Daher gibt’s ab jetzt meine Kategorie „Nachgebacken“ in der ich euch die Rezepte anderer Blogs vorstelle, die mir besonders gefallen haben. Das erste Rezept stammt von Emma’s Lieblingsstücke, ein sehr liebevoller Blog mit einigen sehr inspirierenden Rezepten und tollen Fotos. Tatsächlich habe ich diese Guglhupfe/Gugls schon öfter gebacken und sie kamen immer super an! Zuletzt sind sie auch vorletzte Woche mit meinen Macarons auf der Kaffeetafel gelandet siehe hier. Sie sind wunderbar saftig und herrlich zitronig – schmecken auch Kindern besonders gut! 🙂 Daher vielen Dank Emma für das schöne Rezept und sofort nachgebacken:

Zitronenjoghurt-Minigugl

nach dem Rezept von Emma’s Lieblingsstücke

Gugls2 © SCHOKOLASTIG

Zutaten:

Für 8 kleine Gugl (bzw. 30-35 Minigugl)

  • 130 g Butter, sehr weich
  • 90 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eier
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g griechischer Joghurt (ich habe normalen Naturjoghurt verwendet)
  • Abrieb und Saft einer Bio-Zitrone
  • etwas weiche Butter zum Einfetten und Mehl zum Ausstäuben
  • Puderzucker, Zitronensaft, Wasser und Zuckerperlen für die Deko

Am Tisch
Zubereitung:

1. Heizt euren Ofen auf 180°C vor (bei meinem Herd zumindest zu empfehlen).

2. Schlizt die Vanilleschote auf und kratzt das Vanillmark heraus. Das Vanillemark mit der Butter, dem Zucker und Salz cremig schlagen. Die Eier dazugeben und weiterrühren. Mit Liebe Gemacht

3. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und verrührt den Joghurt mit dem Absieb und dem Saft der Zitrone.

4. Die Mehlmischung sowie den Joghurt unter die Butter-Eier Masse rühren und schon ist der Teig fertig!

5. Die Backform einfetten und den Teig bis fast zum Rand einfüllen. Ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. Aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

6. Aus Puderzucker, Zitronensaft und etwas Wasser einen Guss anrühren und die Gugls damit bestreichen, mit vielen bunten Streuseln verzieren.

 

Gugls in der Box2

Gugls in der Box

Gugls

Lasst sie euch schmecken oder bringt sie schön verpackt zur nächsten Kaffee Einladung mit.

Eure Nina