Geburtstags-Kuchen-Orgie Teil 2: Johannisbeer-Muffins und eine Zitronen-Mohn-Rolle

Ein paar Tage nach dem  eigentlichen Geburtstag von meinem Liebsten, der ja schon mit einem Walnuss-Espresso-Törtchen verwöhnt wurde (Rezept klicke HIER), stand dann der Familienbesuch an. Das heißt natürlich immer extra Stress, schließlich will man sich ja nicht blamieren, es soll am besten allen schmecken und es darf auch nicht zu wenig sein. Wenn ihr wüsstet wie viel Kuchen diese Familie verdrücken kann! 😉 Nachdem ich also meine erste Zitronen-Mohn-Rolle (das tolle Rezept habe ich bei Sarah vom Knusperstübchen entdeckt und musste es einfach ausprobieren, wahnsinnig lecker!) schwitzend fertiggestellt hatte, kam Panik in mir auf: „Das wird doch niemals für alle reichen!“ Und somit stand ich am Samstag Morgen nochmal in der Küche, ich hatte zum Glück noch Johannisbeeren, und zur Zitronenrolle gesellten sich noch ein paar Johannisbeer-Muffins mit Zitronentopping (es war noch ein wenig Füllung von der Rolle übrig geblieben). Am Ende des Tages waren alle zufrieden, satt und glücklich 🙂

Zitronen-Mohn-Rolle

nach einem Rezept vom Knusperstübchen

Zitronen-Mohn-Roll und Johannisbeer Muffins © SCHOKOLASTIG

Zutaten für den Teig:

  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 2EL Joghurt
  • Abrieb einer Zitrone
  • Prise Salz
  • 120g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 20g Puderzucker
  • 2EL Mohn (ich habe gemahlenen Mohn verwendet)

Zutaten für die Creme:

  • Saft von 3 Zitronen (etwa 150ml)
  • 150g Zucker
  • 100ml Wasser
  • Abrieb von 2 Zitronen
  • 3 Eigelb
  • 1EL Speisestärke
  • 30g Butter
  • 200g Quark
  • 100g Creme Fraiche
  • 100g weiße Schokolade
  • 2EL Joghurt
  • 1EL Mohn (ich habe gemahlenen Mohn verwendet)

©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

1. Zunächst bereiten wir den Teig zu. Schlagt dafür die Eier schaumig, gebt den Zucker hinzu und weiterschlagen, bis eine sehr helle Creme entstanden ist.
2. Nun den Zitronensaft, Abrieb und Joghurt hinzugeben und weiterrühren.
3. Das Mehl, Backpulver und Salz mischen und in die Masse sieben, vermengen und den Mohn unterheben.
4. Euren Ofen auf ca. 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen, Teig eben auf das Backpapier streichen. Etwa 10 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen testen.
5. Jetzt wird es ein wenig knifflig: Streut etwas Puderzucker auf ein Küchentuch und legt den heißen Teig umgedreht auf das Tuch, eine Ecke vom Küchentuch sollte noch rausschauen und diese legt ihr über den Teig. Nun rollt ihr das Ganze (mit dem Küchentuch!) straff vom kurzen Ende aus ein. In dieser Rolle Küchentuch mit Teig lasst ihr diesen vollständig abkühlen. Währenddessen könnt ihr die Creme vorbereiten.
6. Zunächst das Lemon-Curd anrühren. Es wird viel mehr Masse als ihr für die Rolle braucht, den Rest könnt ihr also entweder als Brotbelag essen oder noch etwas anderes backen (wie einen Lemon-Meringue-Pie ;-)). Hierfür Wasser, Zucker, Zitronensaft und Abrieb einer Zitrone in einen Topf geben und erhitzen. Speisestärke mit Wasser anrühren und sobald der Zucker vollständig aufgelöst ist, Speisestärke unterrühren. Eigelbe vermengen und unter ständigem Rühren in die Masse geben (darf nicht zu heiß sein, sonst bekommt ihr Rührei…), weiterrühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis alles sehr stark eingedickt ist. Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.
©SCHOKOLASTIG
7. Weiße Schokolade schmelzen und Joghurt unterrühren, abkühlen lassen.
8. Magerquark cremig aufschlagen, unter Rühren die Creme Fraîche dazugeben, nun die Schokolade-Masse unterrühren und kühl stellen. Nach etwa 20 Minuten 3-4 Esslöffel des Curds unterrühren, sowie Abrieb einer Zitrone und den Mohn.
9. Den Teig auseinanderrollen, auf Frischhaltefolie legen, gleichmäßig mit der Creme bestreichen und straff einrol
len, in Frischaltefolie wickeln, im TK eine Stunde kalt stellen oder über Nacht in den Kühlschrank. Mit Puderz
ucker bestreuen und kühl servieren.
©SCHOKOLASTIG
Ich finde zitronige Kuchen im Sommer sowieso toll und diese Roll ist wirklich eine Wucht und ein Hingucker! ❤
Nach der etwas aufwendigeren Rolle mussten die Muffins schnell gehen. Aber sie waren ebenfalls schön saftig und mit den Johannisbeeren frisch und perfekt für den heißen Sommertag:

Johannisbeer-Muffins

 

©SCHOKOLASTIG

Zutaten für 12 Muffins:

  • 150g Johannisbeeren
  • 1 Ei
  • 80ml Öl (neutrales wie Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 100g Zucker
  • 150g Naturjoghurt
  • 100ml Milch
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Johannisbeeren waschen und abzupfen.
  2. Ofen auf ca. 200°C vorheizen.
  3. In einer Schüssel das Ei verquirlen, dann Öl, Zucker, Joghurt und Milch dazugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Masse geben. Alles gemeinsam verrühren, bis es glatt ist. Jetzt die Johannisbeeren vorsichtig unterheben.
  5.  Ein Muffinblech mit Förmhcne auslegen oder einfetten und gleichmäßig mit dem Teig befüllen.
  6. Im Backofen ca. 20 – 25 Minuten backen – Stäbchenprobe machen.
  7. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben. Da ich noch etwas Füllung von der Zitronenrolle übrig hatte, habe ich diese noch als Topping verwendet.

©SCHOKOLASTIG

Sieht diese Kuchentafel nicht einfach toll aus?

Lasst es euch schmecken. Und wenn ihr wissen wollt, was ich mit dem restlichen Lemon Curd noch angestellt habe, dann schaut nächste Woche vorbei, denn dann gibt es Meringue-Lemon-Pie! 🙂

Eure Nina

Geburtstags-Kuchen-Orgie Teil 1: Walnuss-Espresso-Törtchen

Es ist ja schon wieder einige Wochen her, aber ich bin noch gar nicht dazu gekommen euch all die Leckereien zu präsentieren, die ich für meinen Liebsten zum Geburtstag gezaubert habe! Es waren nämlich sage und schreibe vier verschiedene Kuchen bzw. Muffins. Jawohl, so gut geht’s dem Mann hier 😉 Also fangen wir nun mal vorne an und zwar gab es um Punkt 12 Uhr mit den Geschenken und Sekt dieses herbe, nussige Walnuss-Espresso-Törtchen in Herzform ❤ Diese Torte hatte sich der Liebste schon länger gewünscht, aber da ich es immer nicht so cremig, nussig und herb mag, kam ich noch nicht dazu… Aber am Geburtstag geht es natürlich nach seinen Wünschen.
Ich habe zwei wunderhünsche Herzformen Zuhause, die dabei endlich mal zum Einsatz kamen. Dafür habe ich nur die Hälfte des Teigs zubereitet, diese auf die beiden Herzformen aufgeteilt und dann jeweils durchgeschnitten. Aus drei Böden habe ich das Törtchen gemacht und aus dem vierten sozusagen einen kleinen Probekuchen.

Herzformen und Backbuch

Walnuss-Espresso-Törtchen

nach einem Rezept von Marian Keyes aus dem Buch „Glück ist backbar“

Walnuss-Espresso-Törtchen

Zutaten:

Für den Kuchen:

  • 50g Butter
  • 80ml Vollmilch
  • 1 Tasse Espresso, abgekühlt
  • 2 Eier
  • 225g feinster Zucker
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 100g Walnüsse, gehackt
  • 250g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver

Für die Creme (ich habe statt der Buttercreme, wie sie im Buch steht, eine Mascarpone-Quark-Creme gemacht):

  • ca. 1 EL abgekühlter Espresso (sehr stark)
  • 125g Mascarpone
  • 50g Quark
  • etwas Puderzucker
  • einige Walnusshälften zum Garnieren

Walnuss-Espresso-Törtchen

Zubereitung:

  1. Heizt euren Ofen auf 180°C vor und fettet 2 Springformen gut ein (oder mit Backpapier auslegen).
  2. Schmelzt die Butter und rührt die Milch sowie den Espresso ein.
  3. In einer Schüssel schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig und fügt den Butter-Espresso-Mix sowie das Sonnenblumenöl zu.
  4. Die gehackten Walnüsse ebenfalls dazugeben und Mehl mit Backpulver hineinsieben und unterheben.
  5. Den Teig auf die beiden Formen verteilen und ca. 25 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe!). Gut auskühlen lassen.
  6. Für die Creme mischt ihr den gekühlten Espresso mit der Mascarpone, dem Quark und dem Puderzucker und rührt alles schön cremig.
  7. Wenn die Böden gut ausgekühlt sind, dann könnt ihr sie entweder nochmal durchschneiden oder einfach so verwenden. Streicht die Hälfte der Creme auf den einen Boden und setzt den anderen darauf, dann die restliche Creme rundherum verteilen und mit den Walnüssen verzieren. Gut durchkühlen lassen und servieren 🙂

Walnuss-Espresso-Törtchen

Geburtstagstorte

Lassst es euch schmecken!

In den nächten Wochen geht die Kuchenorgie weiter mit einer Mohn-Zitronen-Rolle, Johannisbeer Muffins und einem Lemon-Meringue-Pie. Bleibt dran 😉

Eure Nina

Nachgebacken: Zitroniger Mohn-Blaubeer Kuchen oder meine neue große Liebe

Ich wollte ja schon längst mal wieder was mit Mohn backen und dann stieß ich auf dieses Rezept von Pieces of Sugar und bin einfach hin und weg. Aus der Torte habe ich einen einfachen Rührkuchen gemacht, damit man ihn bei diesem Wetter auch zum Picknicken oder Grillen mitnehmen kann und er ist supersaftig, mohnig, zitronig und blaubeerig geworden! Daher kann ich wirklich sagen, ich glaube es ist ein neuer Lieblingskuchen geboren, der leicht mit schokoladigen Leckereien mithalten kann. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen, also macht euch ran und probiert diesen Kuchen aus – auch bei der aktuellen Hitzewelle genießbar 🙂 :

Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Zitronen-Mohn-Blaubeer-Kuchen

nach einem Rezept von Pieces of Sugar

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz
  • 400 g Natur Joghurt (3,5%)
  • 6 Eier (ich hatte tatsächlich riesige L Eier, von denen hab ich dann nur 3 genommen)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 160 g hellbrauner Zucker (Rohrzucker)
  • 300 g weißer Zucker
  • Abrieb von 2 1/2 Bio Zitronen
  • Saft von 2 Zitronen
  • 250 ml Speiseöl (Sonnenblumenöl, da es keinen Eigengeschmack hat)
  • 200 g Blaubeeren
  • 50 g Mohn (ich habe gemahlenen verwendet)

Stück Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Zubereitung:

  1. Heizt den Ofen auf 180° Heißluft vor und fettet und mehlt eine Springform oder legt sie mit Backpapier aus.
  2. Siebt das Mehl, Salz  und das Backpulver in eine Schüssel und vermengt alles gut miteinandern.
  3. In einer zweiten, großen Schüssel verquirlt ihr die zimmerwarmen Eier gut und gebt den Joghurt und den braunen sowie den weißen Zucker und den Vanillezucker hinzu. Auch den Abrieb und Saft der Zitronen hinzufügen, sowie das Speiseöl.
  4. Nun die Mehlmischung kurz untermischen, damit eine homogene Masse entsteht. Dann noch den Mohn und die Blaubeeren unterheben und schon ist der Teig fertig.
  5. Alles in die Springform geben und ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Nachdem er abgekühlt war, habe ich ihn nur noch mit Puderzucker bestäubt.

Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Mohn-Blaubeer-Kuchen©SCHOKOLASTIG

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina