Für das schokohungrige Herz: BROWNIES

Manchmal muss es einfach Schokolade sein. Punkt. Wenn man seit Wochen an einer Arbeit sitzt und gar nicht mehr weiß, wie seine Freunde aussehen, wenn man frustriert ist mit der ganzen Welt oder mit jemand ganz besonderem, wenn man sich unverstanden fühlt, wenn das Wetter so gräuslich ist wie gerade jetzt oder man einfach schon zu lange darauf verzichtet hat, dann ist es Zeit für eine große Portion Seelentröster: Schokoladenbrownies! Da hilft nichts anderes. Und heute war so ein Tag, daher hab ich das leckere Brownie Rezept rausgekramt und in weniger als einer Stunde, als der köstlich süße Duft flüßiger Schokolade durch die Wohnung zog, da ging es mir auch gleich schon viel besser und mein Schokoherz machte wilde Purzelbäume. Dieses Rezept kommt auch ganz ohne Schnickschnack aus, aber wer möchte kann natürlich trotzdem ein paar gehackte Nüsse, Kokosflocken, Cranberries oder sonstwas unterheben.

Super-Schoko-Glücklichmach-Brownies

Schokobrownie © SCHOKOLASTIG

Zutaten:

  • 120g Butter
  • 120g Zartbitterschokolade
  • 150g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen und möglichst quadratische Form mit Backpapier auslegen.

2. Butter und Schokolade gemeinsam schmelzen (im Wasserbad oder auch in der Mikrowelle, aber aufpassen, dass die Schokolade nicht anbrennt!). Leicht abkühlen lassen (wichtig!).

3. Zucker, Salz und Vanillezucker in Schokomasse einrühren. Beide Eier zufügen und gut vermischen.

4. Mehl und Kakao zu der Masse geben und gut schlagen. Wenn ihr jetzt noch Nüsse oder Schokostücke oder anderes dazugeben wollt, dann müsst ihr das jetzt tun.

5. Den Teig in die Form füllen und ca. 20 – 30 Minuten im Ofen backen. Bei der Backzeit kommt es auf die Form an, die du benutzt, je größer und somit dünner der Teig, desto kürzer muss er im Ofen bleiben. Am besten macht ihr nach 20 Minuten eine Stäbchenprobe (Holzstäbchen in den Teig stecken, rausziehen und wenn kein Teig kleben bleibt, sind die Brownies fertig). Brownies dürfen nie zu lange im Ofen bleiben, sonst werden sie trocken!

6. Leicht abkühlen lassen und am besten noch warm genießen!

Schokobrownie © SCHOKOLASTIG

Schokobrownie © SCHOKOLASTIG

Dazu könnt ihr natürlich auch noch ein Topping machen aus saurer Sahne und geschmolzener Schokolade, das verleiht den Brownies noch eine tolle frische Note.

Also mein Schokohunger ist erstmal wieder gestillt! 🙂

Eure Nina

Hallo Frühling! Carrot Cupcakes mit Frischkäse Topping

Der Frühling schleicht sich langsam aber sicher an und das nächste große Fest steht vor der Tür: Ostern. Ich muss sagen, ich mag diesen Tag besonders gern, da er bei uns traditionell mit einem ausgiebigen Osterfrühstuck begonnen wird: gekochte Eier, Osterbrot, Geräucherter Schinken (für die Fleischesser…), Zwiebeln, … und natürlich ein leckerer Osterkuchen. Da meine Mutter eher ungern bäckt, bleibt es mir überlassen, einen Kuchen auszuwählen und für dieses Jahr bin ich schon seit zwei Wochen am überlegen. Lasst euch überraschen!

Heute möchte ich euch erstmal einen Klassiker unter den Osterrezepten vorstellen: Den Karottenkuchen. Allerdings habe ich kürzlich Cupcakes daraus gemacht, daher ist es eine kleine Abwandlung des traditionellen Rezepts. Dies ist das Lieblingsrezept von fast jedem, der diesen Kuchen einmal probiert hat! Früher hätte ich niemals geglaubt, dass Karotten in einem Kuchen etwas Gutes sein können 😉 Aber überzeugt euch selbst und backt diese köstlich-frischen Cupcakes oder die doppelte Menge für einen großen Kuchen:

Carrot Cupcakes mit Frischkäse Topping

Carrot Cupcakes © SCHOKOLASTIG
Zutaten:

(Für ca. neun Cupcakes; nehmt einfach die doppelte Menge für einen großen Kuchen)

Für den Teig:

  • 150g Karotten
  • 75g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 30g gehackte Walnüsse
  • 30g Kokosraspel
  • 40g Mehl
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für das Topping:

  • 80g Puderzucker
  • 1/2 Packung Frischkäse natur
  • 30g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • etwas Vanillezucker
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

1. Schält die Karotten und raspelt sie möglichst fein. Per Hand ist dies wirklich eine ganz schön nervtötende Arbeit, seitdem ich meine Küchenmaschine habe, mache ich den Kuchen viel lieber! 😉

2. Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.

3. Mandeln, Karotten, Walnüsse, Kokosraspel, Mehl, Backpulver und Zimt mischen und zum Eigelb-Zucker-Gemisch geben. Nur kurz verrühren.

4. Nun noch das Eiweiß mit einem Kochlöffel unterheben und schon ist der Teig fertig.

5. Legt eure Muffinform mit Papierförmchen aus oder fettet sie ein und gebt den Teig hinein.

6. Die Muffins nun bei 180°C ca. 20 Minuten im Ofen backen (wenn sie noch zu weich sind noch ein paar Minuten länger backen) und lasst sie auskülen. Wenn ihr mit der doppelten Menge einen Kuchen backt, dann sollte er ca. 45 Minuten bei 180°C im Ofen bleiben.Carrot Cupcakes ohne Topping © SCHOKOLASTIG Carrot Cupcakes ohne Topping © SCHOKOLASTIG7. Für das Topping rührt ihr Frischkäse, Butter, Puder- und Vanillezucker kräftig durch (es sollten keine Klümpchen bleiben) und schmeckt es dann mit Zitronensaft ab. Ich persönlich mag es nicht zu süß.

Carrot Cupcakes  © SCHOKOLASTIG

8. Wenn die Muffins ausgekühlt sind streicht ihr das Topping drauf und könnt die Cupcakes natürlich noch nach Belieben verzieren. Für den Kuchen habe ich kleine Marzipankarotten verwendet.

Carrot Cupcakes © SCHOKOLASTIG
Carrot Cupcakes © SCHOKOLASTIG

Sehen die nicht schön frühlingshaft aus? Guten Appetit!

Eure Nina

Der perfekte Männerkuchen – Fruchtig, nussig und nicht so süß ;-)

Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Gott sei Dank ist mein Freund eigentlich keinem Kuchen abgeneigt, aber sein absoluter Liebling war der gedeckte Apfelkuchen mit Walnüssen, den ich ihm im Herbst gebacken habe. Er kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus und wollte Kuchen mit niemandem teilen 😉 Das Geheimnis ist der ungesüßte Mürbteig in Verbindung mit den saftigen Äpfeln und knackigen Walnüssen. Natürlich dauert ein Apfelkuchen immer ein bisschen, da erstmal alle Äpfel geschält, entkernt und geschnitten werden müssen, aber das Ergebnis lohnt sich. Um meine Lieblingskuchen-Serie fortzusetzen verrate ich euch jetzt gerne das Rezept, das meinen Mann zum schwärmen brachte:

Walnuss-Apfelkuchen

Zutaten für den Teig:

  • 350g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 170g kalte Butter oder Margarine
  • 6 EL kaltes Wasser

Zutaten für die Füllung:

  • 750g – 1kg Äpfel (ich finde Boskop dafür besonders geeignet), geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten
  • 115g brauner Zucker
  • 1/2 TL Zimt, evtl. etwas Piment oder Ingwer
  • 2 Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • etwas Zitronensaft
  • 1-2 EL Wasser

Zubereitung:

  1. Für den Mürbteig das Mehl und Salz in eine große Schüssel geben und die kalte (!) Butter oder Margarine zufügen. Mit den Fingerspitzen feinkrümelig reiben. Das Wasser zugeben und die Zutaten rasch zu einem Teig kneten. Nicht zu lange kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen (ca. 30 Minuten ruhen lassen).
  2. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Ca. zwei DRittel des Teigs dünn ausrollen und eine Pie-Form/runde Auflaufform oder eben eine Springform (habe ich hier auch benutzt) damit auskleiden.
  3. Die Apfelscheiben mit Zucker, Gewürzen, Walnüssen und dem Zitronensaft vermengen und auf dem Teig verteilen. Evtl. die Äpfel mit etwas Wasser beträufeln.
  4. Den restlichen Teig zu einem runde Deckel ausrollen. Die Teigränder mit etwas Wasser befeuchten und den Deckel auf den Pie setzen, fest andrücken. Überstehenden Teig abschneiden und evtl. zu einer Deko formen (zB kleine Herzen ), ebenfalls mit Wasser befeuchten und aufkleben. Apfelkuchen
  5. Den Pie mit einem verquirllten Ei oder Milch bestreichen und ein paar Schlitze hineinstechen.
  6. Die Form auf ein Backblech setzen und im Ofen 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 30 Minuten backen, bis der Deckel goldbraun ist. Mit Zucker bestreuen und warm oder kalt mit Vanilleeis und Sahne servieren.

Apfelkuchen

Ich hoffe euch schmeckt dieser fruchtige Kuchen genauso gut wie uns!

Eure Nina

Warum Schokolade glücklich macht…

Vor einiger Zeit war meine Mutter zu Besuch und wir schlenderten durch die Bergmannstraße in Berlin. Dabei habe ich dieses tolle und so wahre Schild entdeckt:Schokolade macht glücklich!

 

❤ „Warum Schokolade glücklich macht: Weil sie im Mund schmilzt, dann durch den Hals rutscht und so direkt zum Herz gelangt“ ❤

Das ist mir direkt aus dem Herzen gesprochen. Was meint ihr dazu?

Eure Nina

Cheesecake – Knuspriger Boden und Cremige Füllung

Ein weiterer Lieblingskuchen (und zwar von meinem Bruderherz) und absoluter Klassiker ist der Käsekuchen. Die Variante, die ich euch hier vorstellen möchte, ist an ein amerikanisches Käsekuchen-Rezept angelehnt und wird mit einem Erdbeertopping verfeinert. Der Unterschied zwischen einem deutschen und einem amerikanischen Käsekuchen ist zum einen der Kuchenboden, der hier aus zerbröselten Keksen und keinem Mürbteig (o.ä.) besteht, und zum anderen die Füllung, die hier aus Frischkäse und nicht Quark zusammengerührt wird. Alternativ habe ich diesen Käsekuchen auch ohne Topping und stattdessen mit Himbeeren in der Füllung gebacken – ebenfalls ein Traum. Fröhliches Backen und guten Appetit:

Strawberry Cheesecake

Strawberry Cheesecake

Strawberry Cheesecake

Zutaten:

  • 150 g Kekse (Butterkekse), zerkrümelt
  • 25 g Zucker
  • 75 g Butter, zerlassene
  • etwas Zimt

Für die Füllung:

  • 450 g Frischkäse
  • 200 g Mascarpone
  • 140 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 15 g Speisestärke
  • 4 große Eier
  • 1/2 Zitrone, unbehandelte, die abgeriebene Schale davon
  • 15 ml Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 3 Blätter Gelatine bzw. AgarAgar
  • 500 g Erdbeeren
  • 30 ml Wasser
  • 50 g Zucker

Strawberry CHeesecake 2 © Janina Osele 2014

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C vorheizen.
  2. Keksbrösel mit Zucker, Zimt und Butter vermischen und auf dem Boden einer gefetteten 26er Springform verteilen. Alles gut andrücken. Ca. 10 Minuten backen. Herausnehmen und den Boden in der Form auskühlen lassen.
  3. Den Frischkäse mit Zucker und Vanillezucker solange rühren, bis der Zucker sich gelöst hat. Mascarpone und Speisestärke unterrühren. Nach und nach Eier, Zitronenschale, Zitronensaft und Salz zufügen. Die Creme auf dem Keksboden verteilen.
  4. Auf der zweiten Schiene von unten ca. 50-60 Minuten backen, ggf. am Ende der Backzeit mit Alufolie bedecken. Backofen ausschalten und den Kuchen darin noch 60 Minuten ruhen lassen. Rausnehmen und in der Form auskühlen lassen.
  5. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  6. Gelatine bzw. AgarAgar (siehe hier für weitere Infos dazu) in etwas kaltem Wasser einweichen. Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Die Hälfte der Erdbeeren mit Zucker und Wasser ca. 3 Minuten lang kochen. Dabei ständig rühren, dann mit einem Pürierstab pürieren und etwas abkühlen lassen. Die restlichen Erdbeeren zufügen. Eingeweichte Gelatine auflösen und zu den Beeren geben. Die Erdbeermasse auf dem Kuchen verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Strawberry Cheesecake_mit Kerze © SCHOKOLASTIG 2015

Für die Variante ohne Erdbeer-Topping, mit Himbeeren:

Vor dem Backen, also in Schritt 3. hebt ihr einfach einige gefrorene (nicht auftauen!) Himbeeren unter die Käsekuchenfüllung und dann ab damit in den Ofen. Danach muss er nur noch zum Kühlen in den Kühlschrank und schon ist der Himbeer-Käsekuchen fertig!

Käsekuchen mit Himbeeren © SCHOKOLASTIG 2015

Lasst es euch schmecken!

Eure Nina

 

Meine absoluten Lieblingstörtchen

Um den Blog zu starten, habe ich mir überlegt, erstmal mit all den Lieblingsrezepten zu beginnen, die mich begeistern bzw. die meine Lieben besonders gerne verputzen. Und das allererste wird nun ein Törtchenrezept sein, das ich von meiner Mutter habe. Jedes Jahr zu meinem Geburtstag gab es früher diese Törtchen und auch heute noch sind diese einfachen, aber superleckeren Törtchen einfach der Hit. Den einfachen Grundteig kann man natürlich mit allen möglichen Zusätzen (wie Schokostücken, Cranberries, Zitronensaft etc.) aufpeppen und erhält so aus einem Teig die verschiedensten Törtchen. Also ran an die Rührschüssel und los geht’s:

Törtchen © SCHOKOLASTIG 2015

Lieblingstörtchen mit Schokoglasur

Lieblingstörtchen

Zutaten für 9 Törtchen:

  • 100g Butter (flüssig)
  • 100g Zucker
  • 100g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • etwas Buttervanillearoma
  • Kuchenglasur bzw. Kuvertüre und etwas Kokosfett
  • Streusel nach Belieben

Zubereitung:

1. Als erstes müsst ihr die flüssige Butter mit dem Zucker schaumig rühren bi sich eine fluffige Masse ergibt.
2. Dazu gebt ihr nacheinander die Eier, das Mehl, Backpulver, den Vanillezucker und das Buttervanillearoma und verrührt alles gründlich.
3. Wenn ihr mögt könnt ihr nun noch andere Zutaten in den Teig einarbeiten, z.B. Schokostücken, Kakaopulver, Zitronensaft, Cranberries oder ähnliches.
4. Legt nun eure Muffinform mit Backförmchen aus und füllt den Teig ein (halbvoll reicht völlig aus).Törtchenteig © SCHOKOLASTIG 2015
5. Die Törtchen kommen nun für 10-15 Min bei 180 Grad in den Ofen (Stäbchenprobe machen!).
Törtchen © SCHOKOLASTIG 20156. Danach die Törtchen auskühlen lassen und die Kuchenglasur (oder die Kuvertüre mit dem Kokosfett) schmelzen lassen.
7. Und nun kommt das Beste: die Glasur auf die Törtchen streichen und mit bunten Streuseln, Herzchen, Kügelchen oder Kokosflocken verzieren. Fertig.

 

Törtchen © SCHOKOLASTIG 2015

Törtchen © SCHOKOLASTIG 2015

Mmmmhhh einfach, locker und so lecker!

Eure Nina